Otosklerose - Schallleitungsschwerhörigkeit bei Jugendlichen (14 Jahre)
Verfasst: 31. Okt 2017, 08:47
Liebe Forenmitglieder ....
... ich bin neu hier und möchte mich (und meine Tochter - um die es hier geht) kurz vorstellen.
Meine Tochter, 14 Jahre, hat folgende Diagnose bekommen: Schallleitungsschwerghörigkeit beidseitig, Otosklerose beidseitig (links schlimmer), Choleastom links, Trommelfell-Perforation beidseitig, Gehörgangs- und Tubenverengung. Die Innenohre sind zum Glück in Ordnung!
Angefangen hat es bereits als Kleinkind mit Paukenergüssen, Mittelohrentzündungen incl. geplatztem Trommelfell. Es wurde der klassische Weg eingeschlagen, d.h. Paukenröhrchen, Trommelfellschnitt, Versuch einer Tubenbougierung, verschiedene Hörtests, Pädaudiologie, Logopädie .... immer mit mehr oder weniger gutem Erfolg. Das Hörvermögen war bis zur Pubertät immer noch in Ordnung, mit ca. 12 Jahren wurde auch dies schleichend schlechter. Vor ca. einem halben Jahr entdecke unser HNO bei Behandlung einer Mittelohrentzündung einen Polyp im Mittelohr der durch das Trommelfell gewachsen war und überwies uns direkt in eine Fachklinik.
Hier wurde das linke Ohr operiert: Choleastom-Entfernung, Polypentfernung, Mobilisierung der Gehörknöchelchen und Tympanoplastik. Dies verlief recht gut, das Hörvermögen stieg von ca. 30% auf ca. 50-60%. Ein Second-Look ist für April 2018 vorgesehen um ggf. die Gehörknöchelchen durch Implantate zu ersetzen.
Letze Woche wurde nun auch das rechte Ohr operiert. Zum Glück lag hier kein Choleastom vor. Auch war die Otosklerose nicht so "schlimm". Also wurden die Gehörknöchelchen mobilisiert, Attikhöhle und Gehörgang erwieitert und das Trommelfell erneuert. Der anschließende Kontroll-Hörtest war jedoch nicht so gut. Jetzt warten wir auf die Entfernung der Ohr-Tamponade und hoffen auf ein verbesserters Hörvermögen. Wie man jedoch herauslesen kann, bin ich skeptisch, da es meiner Tochter nach der letzten OP links wesentlich besser ging als jetzt.
Ich würde mich gerne mit Eltern austauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Vielleicht gibt es hier im Forum auch die eine oder andere Entscheidungshilfe bzgl. der weiterern Vorgehensweise?!
Ich habe natülich sehr viele Fragen, wie z.B.:
Implantat (also weitere OP) oder/und Hörgerat? Wer hat Erfahrungen mit Staples plastiken o.Ä. ???????
Welche Erfahrung habt ihr z.B. in der Schule gemacht oder mit dem Thema "Mobbing" unter den Schülern?
Wie kann ich meinem Kind am besten helfen, es am besten unterstützen?!
Ich bin gespannt und freue mich auf eue Beiträge und einen guten Austausch!
LG Ivy
... ich bin neu hier und möchte mich (und meine Tochter - um die es hier geht) kurz vorstellen.
Meine Tochter, 14 Jahre, hat folgende Diagnose bekommen: Schallleitungsschwerghörigkeit beidseitig, Otosklerose beidseitig (links schlimmer), Choleastom links, Trommelfell-Perforation beidseitig, Gehörgangs- und Tubenverengung. Die Innenohre sind zum Glück in Ordnung!
Angefangen hat es bereits als Kleinkind mit Paukenergüssen, Mittelohrentzündungen incl. geplatztem Trommelfell. Es wurde der klassische Weg eingeschlagen, d.h. Paukenröhrchen, Trommelfellschnitt, Versuch einer Tubenbougierung, verschiedene Hörtests, Pädaudiologie, Logopädie .... immer mit mehr oder weniger gutem Erfolg. Das Hörvermögen war bis zur Pubertät immer noch in Ordnung, mit ca. 12 Jahren wurde auch dies schleichend schlechter. Vor ca. einem halben Jahr entdecke unser HNO bei Behandlung einer Mittelohrentzündung einen Polyp im Mittelohr der durch das Trommelfell gewachsen war und überwies uns direkt in eine Fachklinik.
Hier wurde das linke Ohr operiert: Choleastom-Entfernung, Polypentfernung, Mobilisierung der Gehörknöchelchen und Tympanoplastik. Dies verlief recht gut, das Hörvermögen stieg von ca. 30% auf ca. 50-60%. Ein Second-Look ist für April 2018 vorgesehen um ggf. die Gehörknöchelchen durch Implantate zu ersetzen.
Letze Woche wurde nun auch das rechte Ohr operiert. Zum Glück lag hier kein Choleastom vor. Auch war die Otosklerose nicht so "schlimm". Also wurden die Gehörknöchelchen mobilisiert, Attikhöhle und Gehörgang erwieitert und das Trommelfell erneuert. Der anschließende Kontroll-Hörtest war jedoch nicht so gut. Jetzt warten wir auf die Entfernung der Ohr-Tamponade und hoffen auf ein verbesserters Hörvermögen. Wie man jedoch herauslesen kann, bin ich skeptisch, da es meiner Tochter nach der letzten OP links wesentlich besser ging als jetzt.
Ich würde mich gerne mit Eltern austauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Vielleicht gibt es hier im Forum auch die eine oder andere Entscheidungshilfe bzgl. der weiterern Vorgehensweise?!
Ich habe natülich sehr viele Fragen, wie z.B.:
Implantat (also weitere OP) oder/und Hörgerat? Wer hat Erfahrungen mit Staples plastiken o.Ä. ???????
Welche Erfahrung habt ihr z.B. in der Schule gemacht oder mit dem Thema "Mobbing" unter den Schülern?
Wie kann ich meinem Kind am besten helfen, es am besten unterstützen?!
Ich bin gespannt und freue mich auf eue Beiträge und einen guten Austausch!
LG Ivy