Uwe 22 stellt sich vor
Verfasst: 19. Aug 2014, 18:23
Hallo Mitbetroffene und Interessierte,
ab heute gehöre ich zur Gemeinde.
Ich kann es selbst nicht glauben, aber ich bin wohl schon 59 Jahre alt. Dass man in dem Alter schon das ein- oder andere dentistische Ersatzteil braucht halte ich für normal. Auch dass man eine Sehverstärker in Anspruch nimmt ist wohl ok. Aber das ich jemals auf den Weg zu einem Hörgerät sein würde, hätte ich nie gedacht. Zumal ich als Hobbymusiker immer stolz darauf war die Töne ziemlich genau gehört zu haben. Ja, aber eben leider "gehört zu haben". Denn im April 2014 war's aufeinmal vorbei damit.
Bei der Gartenarbeit setzte plötzlich ein ziemlich starker Schwindel ein. Ich habe mich dann noch ins Haus retten können und aufs Bett geschmissen. Aber da wurde es erst richtig schlimm. Ich habe bis zum Gallensaft und, gefühlt, darüber hinaus, alles erbrochen was ich jemals zu mir genommen habe. Der Kreislauf spielte verrückt, ich bekam Panik , mit kaltem Schweiß auf der Stirn und bin letztendlich mit TatüTataa ins nächste Krankenhaus transportiert worden. Die Erstversorgung (Untersuchung auf Schlaganfall etc.) war bestens. Jedoch, obwohl ich immer gesagt hatte, dass ich auf dem rechten Ohr nichts mehr höre, hat man mich erst 4 Tage später einem Ohrenarzt vorgestellt. Der hat dann einen Hörtest mit mir gemacht und festgestellt, dass ich auf dem rechten Ohr nicht mehr höre. (Toll! Das war ja ganz neu für mich!) Als Diagnose, woher er das auch immer zu wissen wollen glaubte, hat er dann eine Ruptur des "Runden Fensters" weitergegeben und eine Verlegung in die Uniklinik Göttingen empfohlen. Hierhin wurde ich wenige Stunden später verlegt und noch in der gleichen Nacht am Innenohr operiert. Der Arzt, der mich operiert hatte, erzählte mir später, dass er zwar die "Rundfestermembran" abgedichtet habe, dieses aber mehr auf Verdacht geschehen sei. So richtig etwas gesehen, dass da 'was kaputt war, hätte er nicht.
Ich war dann noch 6 Tage in der Klinik. Solange hat es gedauert bis ich wieder einigermaßen sicher auf den Beinen war. Mit Physiotherapie und häuslichen Übungen habe ich dann mein Gleichgewichtssinn wieder in den Griff bekommen. Jetzt habe ich nur noch kurz einen leichten Schwindel, wenn ich mich in die Horizontale lege. Damit kann ich leben.
Womit ich aber nicht leben kann ist, dass ich auf dem rechten Ohr fast nichts höre. Und noch schlimmer, das was ich höre ist total verzerrt. Immer wieder mal mache ich einen Test mit einem Inear-Kopfhörer im rechten (kranken) Ohr. Sprache (unbekannten Text): verstehe ich gar nicht. Musik: erkenne ich (da hilft mir wohl mein musikalisches Gedächnis), aber von einem Hörgenuss kann man bei weitem nicht sprechen.
Leider sind die Forenbeiträge die ich bis jetzt zu dem Thema "verzerrtes Hören" gelesen habe, irgendwann zu Ende, ohne das ein Ergebnis beschrieben wäre. obwohl sie schon mehrere Jahre alt sind.
ab heute gehöre ich zur Gemeinde.
Ich kann es selbst nicht glauben, aber ich bin wohl schon 59 Jahre alt. Dass man in dem Alter schon das ein- oder andere dentistische Ersatzteil braucht halte ich für normal. Auch dass man eine Sehverstärker in Anspruch nimmt ist wohl ok. Aber das ich jemals auf den Weg zu einem Hörgerät sein würde, hätte ich nie gedacht. Zumal ich als Hobbymusiker immer stolz darauf war die Töne ziemlich genau gehört zu haben. Ja, aber eben leider "gehört zu haben". Denn im April 2014 war's aufeinmal vorbei damit.
Bei der Gartenarbeit setzte plötzlich ein ziemlich starker Schwindel ein. Ich habe mich dann noch ins Haus retten können und aufs Bett geschmissen. Aber da wurde es erst richtig schlimm. Ich habe bis zum Gallensaft und, gefühlt, darüber hinaus, alles erbrochen was ich jemals zu mir genommen habe. Der Kreislauf spielte verrückt, ich bekam Panik , mit kaltem Schweiß auf der Stirn und bin letztendlich mit TatüTataa ins nächste Krankenhaus transportiert worden. Die Erstversorgung (Untersuchung auf Schlaganfall etc.) war bestens. Jedoch, obwohl ich immer gesagt hatte, dass ich auf dem rechten Ohr nichts mehr höre, hat man mich erst 4 Tage später einem Ohrenarzt vorgestellt. Der hat dann einen Hörtest mit mir gemacht und festgestellt, dass ich auf dem rechten Ohr nicht mehr höre. (Toll! Das war ja ganz neu für mich!) Als Diagnose, woher er das auch immer zu wissen wollen glaubte, hat er dann eine Ruptur des "Runden Fensters" weitergegeben und eine Verlegung in die Uniklinik Göttingen empfohlen. Hierhin wurde ich wenige Stunden später verlegt und noch in der gleichen Nacht am Innenohr operiert. Der Arzt, der mich operiert hatte, erzählte mir später, dass er zwar die "Rundfestermembran" abgedichtet habe, dieses aber mehr auf Verdacht geschehen sei. So richtig etwas gesehen, dass da 'was kaputt war, hätte er nicht.
Ich war dann noch 6 Tage in der Klinik. Solange hat es gedauert bis ich wieder einigermaßen sicher auf den Beinen war. Mit Physiotherapie und häuslichen Übungen habe ich dann mein Gleichgewichtssinn wieder in den Griff bekommen. Jetzt habe ich nur noch kurz einen leichten Schwindel, wenn ich mich in die Horizontale lege. Damit kann ich leben.
Womit ich aber nicht leben kann ist, dass ich auf dem rechten Ohr fast nichts höre. Und noch schlimmer, das was ich höre ist total verzerrt. Immer wieder mal mache ich einen Test mit einem Inear-Kopfhörer im rechten (kranken) Ohr. Sprache (unbekannten Text): verstehe ich gar nicht. Musik: erkenne ich (da hilft mir wohl mein musikalisches Gedächnis), aber von einem Hörgenuss kann man bei weitem nicht sprechen.
Leider sind die Forenbeiträge die ich bis jetzt zu dem Thema "verzerrtes Hören" gelesen habe, irgendwann zu Ende, ohne das ein Ergebnis beschrieben wäre. obwohl sie schon mehrere Jahre alt sind.