Druck auf den Ohren, und Gleichgewichtsstörung
Verfasst: 18. Nov 2006, 05:28
Hintergrund:
Kann mich noch ziemlich gut an den Tag erinnern als das mit dem Druck auf den Ohren begonnen hatte.
Das war direkt nach dem Ausdauerlaufen im Sportunterricht 10te Klasse. Nachdem ich total aus der Puste war und zum glück endlich die 30 minuten rum waren, da kam wie aus dem Nichts das bekannte knacken wie man es kennt(oder ich es kenne) aus Start und Landung bei Flugzeugflügen und Autofahrten die ne längere Strecke bergab gehen(Die waren allerding recht zügig wieder schnell weg. Besonders mit dem Druckausgleichtrick, Nase zu Mund zu und pusten). Doch diesmal war es anders. Ich hab das mit dem Druckausgleich versucht, der aber blieb erfolglos. Man hörte zwar das Klacken, welches man auch mehrmals hintereinander dürchführen kann(in dem man "geschlossen" einatmet und anschließend wieder "geschlossen" ausatmet), was aber nach recht zahlreichen Versuchen den Druck auch nicht schwinden lies.
Somit wartete ich also auf den nächsten Tag um zu sehen was der bringen würde und ob es vielleicht von alleine verschwinden würde.
Aus dem Tag wurde dann ne woche bis ich dann schließlich beschlossen habe doch mal den nächsten Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufzusuchen. Der Hat gefragt ob ich es schonmal mit "Nase zuhalten und pusten" probiert habe, was ich natürlich schon zich male in der Woche davor ausprobiert hatte. Dem Arzt tat ich dann den gefallen und tat noch einmal den Versuch meinen Ohrendruck mit dem Nasezuhalt-Trick zu beseitigen.
Klar, hat natürlich nicht funktioniert, also schaute er dann mit dem üblichen HNO Gerät mal ins Ohr. Konnte aber nichts finden. Also anschließend einfach mal Hörtest gemacht. Der verlief aber auch positiv, hab ich ehrlich gesagt aber auch nicht anders erwartet.
Also sagte der Artzt er hätte keine Ahnung was es sein könnte und solle wieder kommen wenn sich das Problem in einer Woche nicht gelöst habe, wovon er aber seeehr stark ausging.
Obwohl es nicht verschwand ging ich trozdem nicht hin. Irgendwie hatte ich auch langsam das Gefühl es mir vielleicht doch einzubilden oder, dass es sooo schlimm jetzt auch nicht sei.
Viel Zeit verging, und in der meisten Zeit schon total vergessen tauchte plötzlich ein anderes Phänomen auf. Durch mangelnder sportlicher Betätigung ist mir das wahrscheinlich auch gar nicht sofort aufgefallen.(Deswegen bin ich mir auch garnicht so sicher ob das nicht vielleicht Zeitgleich mit der Ohrensache angefangen hat) Jedenfalls stellte ich irgendwann fest, dass mein Gleichgewichtssinn sich entweder total verschlechtert oder wie ich es eher sagen würde ganz verabschiedet hat. Am besten beschreibe ich das wohl anhand dieses Beispiels:
Wenn ich mich gerade hinstelle und meine Augen schließe(Das Augen schließen ist wichtig!) dann fühlt es sich an wie als wäre man schwerelos. Und mich dann mit geschlossenen Augen auf ein Bein zu stellen ist nahezu unmöglich.(Nein ich falle nicht um :p , aber ich schaukle dabei hin und her ohne jeden Sinn für Gleichgewicht.
Das heißt also, wenn Augen offen dann sind alltägliche Dinge nicht so das Problem, da man ja ganz automatisch anhand des Sehens seine Haltung ganz automatisch anpasst.(Allerdings stelle ich mich bei Suppen doch ziemlich tollpatschig an wenn ich mich nicht voll und ganz auf meinen Teller fixiere)
Um nochmal kurz zu dem Druck auf den Ohren zurück zu kommen, Ich weiß nicht ob jemand vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat, aber ab und zu, also ganz selten vielleicht einmal alle 2 Wochen wenn ich versuche den Druck auszugleichen, kann ich für nen kurzen Moment wieder perfekt und ungefilltert(ohne das Gefühl, dass sich alles ein wenig dumpf anhört) höhren, das Gefühl ist einfach !!unbeschreiblich!! super alles nicht so dumpf und unecht wahr zu nehmen.
Genau das ist auch der Grund wieso ich nach 4 Jahren jetzt doch wieder gedanken darüber mache und vielleicht doch schaue was man dagegen so tun könnte.
So tut echt gut sich das mal von der Seele geschrieben zu haben und hier zu posten.
Ich wäre mega froh wenn jemand mit ähnlichen Erfahrungen, auch wenn sie sich nur ansatzweise ähneln bitte etwas dazu schreiben könnte.
Aber auch alle anderen die sich ein wenig damit auskennen.
Wie gesagt würde mich sehr freuen
Und ich weis auch, dass das kein Ersatz für ne ärztliche Diagnose ist. Nächste Woche werde ich denke ich mal meinen HNO Arzt mal besuchen(Was schon längst überfällig ist)
Danke für die Mühe
Kann mich noch ziemlich gut an den Tag erinnern als das mit dem Druck auf den Ohren begonnen hatte.
Das war direkt nach dem Ausdauerlaufen im Sportunterricht 10te Klasse. Nachdem ich total aus der Puste war und zum glück endlich die 30 minuten rum waren, da kam wie aus dem Nichts das bekannte knacken wie man es kennt(oder ich es kenne) aus Start und Landung bei Flugzeugflügen und Autofahrten die ne längere Strecke bergab gehen(Die waren allerding recht zügig wieder schnell weg. Besonders mit dem Druckausgleichtrick, Nase zu Mund zu und pusten). Doch diesmal war es anders. Ich hab das mit dem Druckausgleich versucht, der aber blieb erfolglos. Man hörte zwar das Klacken, welches man auch mehrmals hintereinander dürchführen kann(in dem man "geschlossen" einatmet und anschließend wieder "geschlossen" ausatmet), was aber nach recht zahlreichen Versuchen den Druck auch nicht schwinden lies.
Somit wartete ich also auf den nächsten Tag um zu sehen was der bringen würde und ob es vielleicht von alleine verschwinden würde.
Aus dem Tag wurde dann ne woche bis ich dann schließlich beschlossen habe doch mal den nächsten Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufzusuchen. Der Hat gefragt ob ich es schonmal mit "Nase zuhalten und pusten" probiert habe, was ich natürlich schon zich male in der Woche davor ausprobiert hatte. Dem Arzt tat ich dann den gefallen und tat noch einmal den Versuch meinen Ohrendruck mit dem Nasezuhalt-Trick zu beseitigen.
Klar, hat natürlich nicht funktioniert, also schaute er dann mit dem üblichen HNO Gerät mal ins Ohr. Konnte aber nichts finden. Also anschließend einfach mal Hörtest gemacht. Der verlief aber auch positiv, hab ich ehrlich gesagt aber auch nicht anders erwartet.
Also sagte der Artzt er hätte keine Ahnung was es sein könnte und solle wieder kommen wenn sich das Problem in einer Woche nicht gelöst habe, wovon er aber seeehr stark ausging.
Obwohl es nicht verschwand ging ich trozdem nicht hin. Irgendwie hatte ich auch langsam das Gefühl es mir vielleicht doch einzubilden oder, dass es sooo schlimm jetzt auch nicht sei.
Viel Zeit verging, und in der meisten Zeit schon total vergessen tauchte plötzlich ein anderes Phänomen auf. Durch mangelnder sportlicher Betätigung ist mir das wahrscheinlich auch gar nicht sofort aufgefallen.(Deswegen bin ich mir auch garnicht so sicher ob das nicht vielleicht Zeitgleich mit der Ohrensache angefangen hat) Jedenfalls stellte ich irgendwann fest, dass mein Gleichgewichtssinn sich entweder total verschlechtert oder wie ich es eher sagen würde ganz verabschiedet hat. Am besten beschreibe ich das wohl anhand dieses Beispiels:
Wenn ich mich gerade hinstelle und meine Augen schließe(Das Augen schließen ist wichtig!) dann fühlt es sich an wie als wäre man schwerelos. Und mich dann mit geschlossenen Augen auf ein Bein zu stellen ist nahezu unmöglich.(Nein ich falle nicht um :p , aber ich schaukle dabei hin und her ohne jeden Sinn für Gleichgewicht.
Das heißt also, wenn Augen offen dann sind alltägliche Dinge nicht so das Problem, da man ja ganz automatisch anhand des Sehens seine Haltung ganz automatisch anpasst.(Allerdings stelle ich mich bei Suppen doch ziemlich tollpatschig an wenn ich mich nicht voll und ganz auf meinen Teller fixiere)
Um nochmal kurz zu dem Druck auf den Ohren zurück zu kommen, Ich weiß nicht ob jemand vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat, aber ab und zu, also ganz selten vielleicht einmal alle 2 Wochen wenn ich versuche den Druck auszugleichen, kann ich für nen kurzen Moment wieder perfekt und ungefilltert(ohne das Gefühl, dass sich alles ein wenig dumpf anhört) höhren, das Gefühl ist einfach !!unbeschreiblich!! super alles nicht so dumpf und unecht wahr zu nehmen.
Genau das ist auch der Grund wieso ich nach 4 Jahren jetzt doch wieder gedanken darüber mache und vielleicht doch schaue was man dagegen so tun könnte.
So tut echt gut sich das mal von der Seele geschrieben zu haben und hier zu posten.
Ich wäre mega froh wenn jemand mit ähnlichen Erfahrungen, auch wenn sie sich nur ansatzweise ähneln bitte etwas dazu schreiben könnte.
Aber auch alle anderen die sich ein wenig damit auskennen.
Wie gesagt würde mich sehr freuen
Und ich weis auch, dass das kein Ersatz für ne ärztliche Diagnose ist. Nächste Woche werde ich denke ich mal meinen HNO Arzt mal besuchen(Was schon längst überfällig ist)
Danke für die Mühe