Viele Fragen zu chronischer Otitis media und Operation
Verfasst: 21. Jul 2006, 19:11
Hallo,
ich wende mich mal an euch weil ich im Internet einfach nicht genügend Antwort auf meine Fragen bekommen habe.-
Vor zwei Monaten hatte ich eine Mittelohrentzündung, die mit nasenspray und Antibiotika erfolgreich behandelt wurde. Trotzdem hörte ich weiter schlecht und hatte eine Schallleitungsstörung links. Diese ging auch nach 2 Wochen nicht weg. Bin also zum Ohrenarzt überwiesen worden und der stellte eine erneute Mittelohrentzündung fest und dazu eine Perforation des Trommelfells. Ich bekam Tropfen - die Entzündung ging weg - der Hörschaden blieb
Also war ich heute an der Uniklinik. Dagnose: chronische otitis media und diese soll operiert werden. Ob örtlich betäubt oder unter Vollnarkose sei egal, also habe ich mich für die örtliche Betäubung entschieden.
Der Arzt hat mir nur ganz grob den Ablauf erklärt, nämlich dass das Trommelfell aufgeklappt wird und dann die Gehörknöchelchen ne aufgebaut oder ersetzt werden... Er meinte es dauere nur etwa ^15 Minuten.
Jetzt meine zahlreichen Fragen:
Hat jemand von euch so eine OP hinter sich? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Lähmt die örtliche Betäubung nur das Ohr oder auch die linke Gesichtshälfte? Wie lang dauert diese an? Wird man irgendwie fixiert oder muss man alleine versuchen möglichst stillzuhalten?
Dauert der Eingriff wirklich nur 15 Minuten?
Habe erst einen termin in 2 Monaten bekommen, ist das nicht zu spät? Hab Angst, dass es sich verschlechtert. Der Chefarzt war so schnell wieder weg, dass er dazu nichts gesagt hat und der junge Arzt, der seine erste Woche dort absolvierte verließ sich auf das Urteil einer Schwester. (ach, 3-6 Monate kann das schon warten)
Nach dem Eingriff muss ich eine Woche stationär bleiben, was wird dann dort noch gemacht? Bekommt man irgendeinen Ohrschutz und wann kann man diesen entfernen?
Wie lange hat man nach dem Eingriff Schmerzen?
Ich könnte noch tausend Fragen aufschreiben aber bin euch für jede noch so kleine Antwort dankbar. Der junge Arzt, der selbst zugab überfragt zu sein (Ich: Wissen Sie jetzt woran es liegt? Er: Nein, also ich nicht. Muss mal einen Kollegen fragen aber ich bin auch noch neu!") hat nicht gerade mein Vertrauen erweckt und der Chefarzt hat nicht mal eine Minute reingesehen und dann nur diagnostiziert: OP!
Hab jetzt richtig Angst...
Edit: Weiß nicht ob das wichtig ist: bin 21 jahre alt und hatte bisher keine Probleme mit den Ohren[size=small]
[Editiert von ~Sonja~ am: Freitag, Juli 21, 2006 @ 18:12][/size]
ich wende mich mal an euch weil ich im Internet einfach nicht genügend Antwort auf meine Fragen bekommen habe.-
Vor zwei Monaten hatte ich eine Mittelohrentzündung, die mit nasenspray und Antibiotika erfolgreich behandelt wurde. Trotzdem hörte ich weiter schlecht und hatte eine Schallleitungsstörung links. Diese ging auch nach 2 Wochen nicht weg. Bin also zum Ohrenarzt überwiesen worden und der stellte eine erneute Mittelohrentzündung fest und dazu eine Perforation des Trommelfells. Ich bekam Tropfen - die Entzündung ging weg - der Hörschaden blieb
Also war ich heute an der Uniklinik. Dagnose: chronische otitis media und diese soll operiert werden. Ob örtlich betäubt oder unter Vollnarkose sei egal, also habe ich mich für die örtliche Betäubung entschieden.
Der Arzt hat mir nur ganz grob den Ablauf erklärt, nämlich dass das Trommelfell aufgeklappt wird und dann die Gehörknöchelchen ne aufgebaut oder ersetzt werden... Er meinte es dauere nur etwa ^15 Minuten.
Jetzt meine zahlreichen Fragen:
Hat jemand von euch so eine OP hinter sich? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Lähmt die örtliche Betäubung nur das Ohr oder auch die linke Gesichtshälfte? Wie lang dauert diese an? Wird man irgendwie fixiert oder muss man alleine versuchen möglichst stillzuhalten?
Dauert der Eingriff wirklich nur 15 Minuten?
Habe erst einen termin in 2 Monaten bekommen, ist das nicht zu spät? Hab Angst, dass es sich verschlechtert. Der Chefarzt war so schnell wieder weg, dass er dazu nichts gesagt hat und der junge Arzt, der seine erste Woche dort absolvierte verließ sich auf das Urteil einer Schwester. (ach, 3-6 Monate kann das schon warten)
Nach dem Eingriff muss ich eine Woche stationär bleiben, was wird dann dort noch gemacht? Bekommt man irgendeinen Ohrschutz und wann kann man diesen entfernen?
Wie lange hat man nach dem Eingriff Schmerzen?
Ich könnte noch tausend Fragen aufschreiben aber bin euch für jede noch so kleine Antwort dankbar. Der junge Arzt, der selbst zugab überfragt zu sein (Ich: Wissen Sie jetzt woran es liegt? Er: Nein, also ich nicht. Muss mal einen Kollegen fragen aber ich bin auch noch neu!") hat nicht gerade mein Vertrauen erweckt und der Chefarzt hat nicht mal eine Minute reingesehen und dann nur diagnostiziert: OP!
Hab jetzt richtig Angst...
Edit: Weiß nicht ob das wichtig ist: bin 21 jahre alt und hatte bisher keine Probleme mit den Ohren[size=small]
[Editiert von ~Sonja~ am: Freitag, Juli 21, 2006 @ 18:12][/size]