Akzeptanz
Verfasst: 22. Jun 2006, 07:38
Hallo Ihr Lieben, habe mich lange nicht gemeldet….und jetzt mal wieder Probleme, denn täglich grüßt das Murmeltier!
Wir hatten vor 1 Jahr 4 Monate lang Probleme mit der Akzeptanz derHGs aufgrund von Rückkopplungspfeifen, dann gingen die Geräte (die keinen Rückkopplungsmanager hatten) verloren, weil ich meine Tochter zwang, sie zu tragen, denn die Fachleute und Akustiker meinten, das Kind wolle nur Aufmerksamkeit erregen. Sie ist nun fast 4. In den letzten Monaten konnte durch eine leichte Einstellung mit relativ zu viel Verstärkung in den Tiefen eine gute Akzeptanz erzielt werden. Jedoch liegt eine Überlagerung der Höhen vor. (Hörkurve linear von 35 DB bei 500 Hz bis 65 DB bei 4000 HZ, rechts ab 1000 bis 4000 Hz um 10 DB besser.
Zunächst wurden 2 Phonak-Modelle getestet, die aufgrund der kleinen Ohren aber sehr schlecht saßen und man ging zurück auf Oticon. Die Geräte hat sie seit 2 Monaten mit der oben besagten Einstellung und sie liebt sie und wollte sie nicht mehr hergeben. Nun sollte die Feineinstellung gemacht werden; zunächst die Tiefen leicht reduziert, in späteren Schritten ganz langsam die Höhen verstärkt werden.
Vor ca. 6 Wochen neue Passstücke (vom Kollegen unserer Akustikerin) gemacht, gegen meinen Wunsch mit offenem Gehörgang plus Belüftungsbohrung. Ich sprach das Thema Rückkopplung bereits im Vorfeld an und wies darauf hin, dass die Ohrstücke offen seien, als jetzt die Tiefen weggenommen werden sollten und somit die Höhen ja automatisch stärker durchkommen. Aber wie immer hört wirklich niemand auf mich.
Als dann gestern, 1. Tag nach der Senkung der Tiefen unsere Tochter merkte, dass es wieder Geräusche erzeugt, wenn sie dasHG bzw. Ohrstück berührt, wollte sie die Dinger prompt nicht mehr haben. Verlangte dann wieder danach, um dann wieder zu merken, dass ihr das Berühren unangenehme Töne erzeugt. („Die Ohrstücke sind nicht richtig“, sagte sie). Sie will die HGs wirklich gerne haben, aber so stört es sie. (Im Kiga wurde festgestellt, dass sie SI Wahrnehmungsstörungen hat. Schon kleinste Flecken oder ein Faden, klebriger Mund ist ihr unerträglich etc. Daher erklärt sich für mich die Intoleranz sobald etwas an den HGs nicht richtig ist, Andrea sprach mal von Hyperakusis).
Ich rief dann die Akustikerin an, um ihr zu sagen, dass sie die Rückkopplung stört und wir Formen mit geschlossenem Gehörgang benötigen! Die Akustikerin sagte das könne gar nicht sein, denn sie hätte ja nur die Tiefen leiser gestellt aber nichts lauter gemacht. Und dass es auch nicht möglich sei, mit der angestrebten Einstellung keine Rückkopplung zu erhalten, wenn man das Gerät berührt, bzw. zuhält. Es gäbe auch keine 110%-igen Ohrstücke. Und sie wüsste auch nicht, ob die Kasse bereits wieder Neue zahlen würde. Ich sagte ihr, dass ich keine offenen Gehörgänge gewünscht hatte und der Kollege dies wegen des bevorstehenden Sommers gemacht hätte, damit Luft an die Ohren kommen kann. Sie sagte dann dass das ja auch sinnvoll sei. Ich sagte dann aber, dass das bei uns aber nicht gehe, dass sie Rückkopplung nicht in der leisesten Form akzeptiere (denn die jetzige Rückkopplung ist selbst für mich von außen kaum zu hören, ein leichter blecherner Klang.) Sie war dann aber bereit mir sofort einen Termin für heute zum Abdruck zu geben. Ich merke aber wieder, dass ich nicht ernst genommen werde und dass immer die unausgesprochene Frage im Hintergrund schwebt, aus welchen Gründen unsere Tochter sich so verhält. Ich kann aber nun nach den ganzen Erfahrungen, die wir gemacht haben sagen, dass meine Maus in Bezug auf die Hörgeräte immer nur dann diese nicht akzeptierte, wenn sie etwas wirklich stört und nicht weil sie Aufmerksamkeit haben will. Dafür trug sie sie viel zu gerne in der letzten Zeit und ich merke auch dass sie sie wirklich haben will.
Langsam verzweifle ich wirklich. Ich denke manchmal, die Einstellung von den letzten 2 Monaten zu belassen, auch wenn die Höhen überlagert werden. Ich kann einfach nicht mehr! Ich werde in keinem Fall mehr die Akustikerin wechseln, aber wie kann ich erreichen, dass man das, was meine Tochter und ich sagen endlich ernst nimmt? Und muss meine Tochter wirklich mit einer Rückkopplung leben, wenn die Höhen nicht überlagert sein sollen? Sollten wir ggf. noch mal auf ein anderesHG zur Probe bestehen, weil der Rückkopplungs-Manager des jetzigen nicht stark genug ist? Diese sind noch nicht abgerechnet. Aber noch mal das HG wechseln bedeutet wieder neue Gewöhnung und sie hat soviel mitgemacht in den letzten 15 Monaten. Langsam reicht es auch.
Verzweifelte Grüße,
Ambra
Wir hatten vor 1 Jahr 4 Monate lang Probleme mit der Akzeptanz der
Zunächst wurden 2 Phonak-Modelle getestet, die aufgrund der kleinen Ohren aber sehr schlecht saßen und man ging zurück auf Oticon. Die Geräte hat sie seit 2 Monaten mit der oben besagten Einstellung und sie liebt sie und wollte sie nicht mehr hergeben. Nun sollte die Feineinstellung gemacht werden; zunächst die Tiefen leicht reduziert, in späteren Schritten ganz langsam die Höhen verstärkt werden.
Vor ca. 6 Wochen neue Passstücke (vom Kollegen unserer Akustikerin) gemacht, gegen meinen Wunsch mit offenem Gehörgang plus Belüftungsbohrung. Ich sprach das Thema Rückkopplung bereits im Vorfeld an und wies darauf hin, dass die Ohrstücke offen seien, als jetzt die Tiefen weggenommen werden sollten und somit die Höhen ja automatisch stärker durchkommen. Aber wie immer hört wirklich niemand auf mich.
Als dann gestern, 1. Tag nach der Senkung der Tiefen unsere Tochter merkte, dass es wieder Geräusche erzeugt, wenn sie das
Ich rief dann die Akustikerin an, um ihr zu sagen, dass sie die Rückkopplung stört und wir Formen mit geschlossenem Gehörgang benötigen! Die Akustikerin sagte das könne gar nicht sein, denn sie hätte ja nur die Tiefen leiser gestellt aber nichts lauter gemacht. Und dass es auch nicht möglich sei, mit der angestrebten Einstellung keine Rückkopplung zu erhalten, wenn man das Gerät berührt, bzw. zuhält. Es gäbe auch keine 110%-igen Ohrstücke. Und sie wüsste auch nicht, ob die Kasse bereits wieder Neue zahlen würde. Ich sagte ihr, dass ich keine offenen Gehörgänge gewünscht hatte und der Kollege dies wegen des bevorstehenden Sommers gemacht hätte, damit Luft an die Ohren kommen kann. Sie sagte dann dass das ja auch sinnvoll sei. Ich sagte dann aber, dass das bei uns aber nicht gehe, dass sie Rückkopplung nicht in der leisesten Form akzeptiere (denn die jetzige Rückkopplung ist selbst für mich von außen kaum zu hören, ein leichter blecherner Klang.) Sie war dann aber bereit mir sofort einen Termin für heute zum Abdruck zu geben. Ich merke aber wieder, dass ich nicht ernst genommen werde und dass immer die unausgesprochene Frage im Hintergrund schwebt, aus welchen Gründen unsere Tochter sich so verhält. Ich kann aber nun nach den ganzen Erfahrungen, die wir gemacht haben sagen, dass meine Maus in Bezug auf die Hörgeräte immer nur dann diese nicht akzeptierte, wenn sie etwas wirklich stört und nicht weil sie Aufmerksamkeit haben will. Dafür trug sie sie viel zu gerne in der letzten Zeit und ich merke auch dass sie sie wirklich haben will.
Langsam verzweifle ich wirklich. Ich denke manchmal, die Einstellung von den letzten 2 Monaten zu belassen, auch wenn die Höhen überlagert werden. Ich kann einfach nicht mehr! Ich werde in keinem Fall mehr die Akustikerin wechseln, aber wie kann ich erreichen, dass man das, was meine Tochter und ich sagen endlich ernst nimmt? Und muss meine Tochter wirklich mit einer Rückkopplung leben, wenn die Höhen nicht überlagert sein sollen? Sollten wir ggf. noch mal auf ein anderes
Verzweifelte Grüße,
Ambra