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Hörgeräte nachjustieren

Verfasst: 24. Jul 2023, 09:47
von harzel
Hallo liebe Community,

ich trage seit etwas über einem Jahr Phonak Paradise (HdO) und komme damit einigermaßen gut zurecht.
Vor einiger Zeit habe ich mir die Hörgeräte etwas nachstellen lassen (ich glaube, wir sind noch nicht auf 100% der Einstellung) und irgendwie habe ich jetzt wieder das Gefühl, dass die Verstärkung nicht mehr reicht. Ist das normal? Kann ich denn bei der Selbsteinstellung am Smartphone irgendetwas falsch machen (beispielsweise zu viel Verstärkung)?
Habt ihr Tipps für eine einigermaßen befriedigende Einstellung für die Arbeit? Da stoße ich in der Tat immer wieder an meine Grenzen. Gerade Nebengeräusche hemmen mein Sprachverständnis enorm. Wenn Leute etwas leiser sprechen, tu ich mir sehr schwer zu verstehen. Oder muss ich diese Einschränkungen einfach akzeptieren? Ich bin mir nicht sicher, was möglich ist und was ich einfach hinnehmen muss.

Ich freue mich auf Rückmeldung.

Gruß,
harzel

Re: Hörgeräte nachjustieren

Verfasst: 24. Jul 2023, 11:15
von Ohrenklempner
Hi
mit der Lautstärkeeinstellung am Smartphone kannst du im Prinzip nichts verkehrt machen.
Wenn du noch nicht auf 100% bist, wird's jetzt sicher Zeit dafür. :) Nach einem Jahr sind die Ohren definitiv so weit, dass man auf 100% Ziel gehen kann.
Was die Feinjustierung angeht, das überlasse ich dem Fachpersonal, das deine Ohren besser kennt! :D

Re: Hörgeräte nachjustieren

Verfasst: 24. Jul 2023, 13:47
von harzel
Danke für die Antwort.
Das heißt, ich kann mir mit meinen eigenen Einstellungen am Smartphone nicht die Ohren wegschießen :)
Die Feinjustierung muss ich eh mit meinem Akustiker besprechen. Mich würde einfach interessieren, welchen Grad an Einschränkung man als Schlappohr hinnehmen muss. Ich fühle mich im Vergleich zu den Normalhörenden doch einigermaßen behindert. Wenn die Arbeitskollegen miteinander sprechen, muss ich mich immer sehr konzentrieren, um zu verstehen.
Aber natürlich hängt das auch immer vom Hörverlust und anderen Umständen ab. Wenn ich etwas älter wäre, wäre es mir in der Tat eher egal, aber jetzt stehe ich mitten im Berufs- und Familienleben und ich frage mich öfter, wie lange ich auf diesem Level noch gut arbeiten kann.