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Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 5. Dez 2017, 22:09
von Der Akustiker
„Nützt nix“ sagte der Fachmann...
Also weil es bei einem Hersteller und einem Gerät nicht klappt,nützt es nichts?

da gibt jemand aber schnell auf. Und Frage: Wie kommt man denn auf diese fachlich falsche Ansicht?
Es liegt,wie meistens,am Klangbild und der Signalverarbeitung...Widex ist ein sehr weicher Hersteller...
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 5. Dez 2017, 22:35
von Faber
ich bitte um untertänigste Vergebung, wenn ich falsch mache, dass ich im Kontext verstehe

Meine Ausgangs-Aussage war im Post #20:
"Stellt man mir die großen Widex-Bananen so ein, dass ich damit mehr als 12 von 20 verstehe : BINGO (LADA?) --- alles GUT Smiling"
ebenfalls in diesem Post schilderte ich vorher bereits meine jahrelange Erfahrung mit Widex, Normalschlauch und
Otoplastik.
Darauf kam die erste "
HA-Berufener-kurzknappantwort" in Post #21:
"
Otoplastik drauf,und Insitu Messung direkt über das System...klappt"
gefolgt vom Ohrenklempnerrat-(Nach)Schlag in Post #24:
"Den Gedanken hatte ich auch: Ohren zu und dann noch einmal versuchen. Laughing
Naja, 0,8 mm Zusatzbohrung können wir als Komfortoption ja lassen. Grinning
↑"
worauf ich mir als Be-u. Getroffener erlaubte, die Nichtwirksamkeit dieser bisherigen Handwerkerkünstlerei zu benennen (6 von 20) anstelle jetzt 10 von 20.
Was - bitte - fehlt mir an Kompetenz für diese reine Ergebnisbeschreibung?

LG
Gewichtl
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 5. Dez 2017, 22:57
von Der Akustiker
Der Post bezieht sich auf den derzeiten Test. Welcher,wenn ich mich recht erinnere,Enya 362 ist und kein Widex. Also da mal dazu!
Davon ab,noch einmal: Nur weil es bei einem Gerät von einem Hersteller nicht geklappt hat,heißt es nicht,dass es nicht bei anderen klappt!
Ich versuche wirklich sehr gerne zu helfen und bin für alles zu haben,aber wie ich durch einige andere Topics,die ich gelesen habe, gelernt habe...sollte man einfach manchmal einen Strich darunter machen...wir versuchen hier Betroffenen zu helfen! Ich bin als Akustiker von keinem der Feind und möchte auch nicht so hingestellt werden! Manchen Menschen kann man nicht helfen und manchen sollte man nicht helfen.
Wenn jemand Hilfe braucht,darf er / sie sich jederzeit gerne an mich wenden! Wenn einem die Antworten nicht in den Kram passen oder man einfach zu viel Langeweile hat,dann würde ich eine andere Beschäftigung empfehlen. Ich habe sogar schon am ersten Tag 3 privat Nachrichten bekommen,dass ich aufpassen soll...naja...ich versuche mir immer selber eine Meinung zu bilden,aber ich möchte diesbezüglich nicht weiter meine Energie verschwenden.
Ich glaube,sie sind bei Fielmann oder Geers oder Kind bestens aufgehoben...denen ist Zeit egal,die bekommen ihr Gehalt!
Einen schönen Abend noch allerseits.
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 5. Dez 2017, 22:59
von Faber
Aber jetzt trotzdem nochmal ernsthafte Nachfrage:
"WeichWidex" mit Normalschlauch und OtoplastikOhrverstopfung bewirkt 6 von 20
"KlirrReSound" mit Ex-Hörern und offen-Versorgung schafft 10 von 20
"Bestmöglich" ist beides nicht.
WAS also wird (Lada-Niva-Niveau) vom zum "HA-Fachmann-Berufenen" vorgeschlagen?
Übrigens: UCL durchgängig größer als 120 dB
LG
Gewichtl
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 5. Dez 2017, 23:09
von Der Akustiker
Sie können das nicht einmal ansatzweise in den Vergleich ziehen! Schlauch zu Ex-Hörer ist schon ein Unterschied wie Tag und Nacht, selbst wenn es exakt die gleich Technik wäre! Und dann auch noch ein Widex Schlauch System gegen Resound LP Ex-Hörer offen...das ist quasi wie Addilette zu Wanderschuh...gehört beides an die Füße...mehr haben die nicht gemeinsam.
Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, wo ein gut ausgebildeter Fachmann/Fachfrau seine Stärken ausspielt. Genau die Probleme hat man, wenn man versucht Technik gegen Erfahrung zu tauschen. Ein guter Akustiker kann so etwas! Und deswegen bin ich froh, dass es Ketten gibt...sonst hätte ich nicht so viel Zulauf

Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 5. Dez 2017, 23:17
von Gerhard_R
da wichtelt aber schon wieder einer groß herum hier.

Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 5. Dez 2017, 23:42
von Faber
nun aber nicht auch ´nen schlanken Fuß machen

wo bleibt denn nun der konkrete Vorschlag des zum
HA-Fachmann-Berufenen nachdem er alle Antworten auf seine Fragen erhielt?
Es geht immer noch um "bestmögliches Verstehen bei störenden Umgebungsgeräuschen, in größeren Räumen und größeren Personengruppen" gern auf LADA-NIVA-Niveau. Damit der Kassenforderung dieses aufpreisfrei zu bewerkstelligen, auch nachgekommen werden kann.
Alle erforderlichen Eckpunkte sind doch nun bekannt UND deren bisherigen (Nicht-)Erfolge.
Also:
75% verstehen in Ruhe bei 65 dB und bei 95% verstehen bei 80 dB:
WAS ist da realistisch im Störschall erwartbar?
60%, 75%?
in jedem Fall aber wohl mehr als 50% - oder?
Wo bleiben also die Facts?
Ich erlebe stets nur (mehr oder wenig gut getarnte) persönliche Angriffe als Abwehrreaktion.
Man gebe doch mal "Butter bei die Fische" und schon hat man sein Berufsethos bewiesen

Bisher erfahre ich nur, dass das Berufsethos keine betriebswirtschaftliche Kennziffer hat

Gute Nacht
Gewichtl
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 5. Dez 2017, 23:54
von Der Akustiker
Viel Erfolg wünsche ich noch...
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 08:00
von Musiker_72
@ Gewichtel: Sieh es doch mal ein, dass diese Fragen Dir niemand beantworten kann. Denn das hängt weniger ab vom Hörgerät als von Deinem Hirn. Bei mir war z.B. vor der Hörgeräteversorgung die SH zwar deutlich im Reintonaudiogramm nachzuweisen, im Störschall habe ich aber noch "fast normal" gehört. Mit HG verstehe ich natürlich noch besser. Störgeräuschunterdrückung usw. sind bei meinem HG aber komplett "AUS".
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 08:41
von muggel
Gewichtl,
ohne HG verstehst du 4 von 20 Einsilbern im Störschall. Bei wieviel dB?
Ändert sich bei höherer Lautstärke daran etwas?
Fakt: mit HG solltest du mehr verstehen. Wieviel mehr kann dir keiner sagen, aber da wohl bei dir das Partyhörschallverstehen generell nicht funktioniert, sind 50% oder gar 75% utopisch.
Das Hörgerät ist letztendlich ein Verstärker. Wenn du also aus zwei Geräuschen nicht separieren kannst, dann wirst du dieses auch mit Hörgeräten nicht können, denn diese Fähigkeit hängt nicht mit dem Sinnesorgan Ohr zusammen, sondern spielt sich im Gehirn bei der Verarbeitung der Impulse ab. Verarbeitet dein Gehirn diese nicht korrekt, so tut es das auch nicht, wenn du ein ausgezeichnetes peripheres Gehör hättest.
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 08:54
von Faber
moin @muggel,
danke dass du dich überhaupt noch sachlich mit mir auseinandersetzt

also:
Einsilberangebot im Freifeld mit 65 dB
sprachsimulierender Störschall von hinten mit 60 dB
verstehen OHNE Hörgeräte 4 von 20 angebotenen Einsilbern,
MIT WIDEX Menu 5-9 B Normalschlauch und
Otoplastik: 6 von 20 angebotenen Einsilbern,
MIT offener Versorgung mit EX-Hörern im Gehörgang (ReSound ey362-DRW-LP) sind es 10 von 20 (das sind 50%).
das anvisierte Ziel meines anpassenden Hörakustikers sind 16 von 20, wobei wir beide die realistische Grenze bei wohl 12 von 20 sehen (aufzahlungsfrei versteht sich)

Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 09:05
von muggel
Hallo,
keine Ahnung wie du oder dein Akustiker auf 12/20 kommt - ich halte es nach den genannten Fakten für unrealistisch. 50% sind da schon top. Dann solltest du die HGs nehmen, die dir dieses Sprachverstehen geben.
Auxh wenn du die Rückkopplung blöd fandest...und diese wohl kein Windunterdrückungsprogramm hatten... oder aber für den Luxus „Verstehen auch bei Wind“ eben doch aufzahlen.
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 09:15
von Faber
nun @muggel,
mein Hörakustiker hat den Ehrgeiz anzunehmen, dass der jetzige Modellnachfolger NICHT weniger bewerkstelligen kann als das Vorgängermodell. Wir arbeiten noch an der Feinabstimmung. Aber schön, hier zu lesen, dass Fielmann offenbar doch viel kann
LG
Gewichtl
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 10:11
von Ohrenklempner
Ich kam nicht umhin, mir nochmal die Erfahrungen mit den getesteten Geräten genauer anzuschauen.
Du hast doch das ReSound Verso 5 getestet. Damit war das Verstehen ganz gut, aber die Rückkopplungen und Windgeräusche nicht. An den Rückkopplungen kann man arbeiten, da war wohl die "Verbindung ins Ohr" nicht optimal -- und/oder deine Ohren mögen ganz besonders die Hochtonverstärkung, daher das gute Verstehen und die Rückkopplungen.
Aus der Ferne kann ich natürlich nur mutmaßen, aber für mich wären die Verso und vor allem deren genaue Verstärkungseinstellung ein guter Startpunkt fürs weitere Vorgehen.
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 10:19
von fast-foot
Hier meine Sichweise:
Wenn du also aus zwei Geräuschen nicht separieren kannst, dann wirst du dieses auch mit Hörgeräten nicht können...
Hier würde ich widersprechen, aus folgendem Grund:
Für die Diskriminierung von Sprache spielen gewisse Frequenzen im Hochtonbereich eine wichtige Rolle. Die Wahrnehmung genau diese Frequenzen kann bei einer Lärmschwerhörigkeit beeinträchtigt sein. Ein Hörgerät kann dies in einem gewissen Masse ausgleichen (natürlich nur beschränkt) (I).
Darüber hinaus kann ein Hörgerät dazu bei tragen, Störschall zu unterdrücken, so dass es dem geschädigten Gehör leichter fällt, Sprache zu erkennen.
Auch kann das Hörgerät dafür sorgen, dass Sprache in einen Dynamikbereich gelangt, in welchem das pathologische Gehör noch einigermassen gut arbeitet (sofern nicht bereits durch (I) abgedeckt).
Ausserdem kann man den Klang auch so einstellen, dass ein Frequenzbereich, welcher von einer Schädigung noch weniger betroffen ist, vermehrt zur Diskrimination von Sprache benutzt werden kann etc. etc.
Wenn du also aus zwei Geräuschen nicht separieren kannst, dann wirst du dieses auch mit Hörgeräten nicht können, denn diese Fähigkeit hängt nicht mit dem Sinnesorgan Ohr zusammen...
Das Hörgerät kann einerseits selbst Störgeräusche unterdrücken, andererseits auch bestimmte Frequenzbereiche hervor heben, welche es dem pathologischen Gehör erlauben, Sprache besser zu diskriminieren etc.
Ganz einfaches Beispiel: bei einer Hochtonschwerhörigkeit maskiert (überdeckt) ein tiefes Geräusch höherfrequente Schallanteile, welche für die Diskriminierung von Sprache wichtig sind, jedoch eh bereits kaum bis gar nicht gehört werden.
Das Hörgerät kann einerseits das tieffrequente Geräusch unterdrücken (da als Störschall erkannt) und gleichzeitig die kaum mehr gehörten Frequenzbereiche, welche jedoch für das Erkennen von Sprache wichtig sind, verstärken.
Wenn man nur linear verstärkt (bspw. bei einer Sprachmessung), erreicht man diesen Effekt nicht.
Beim Oticon opn beispielsweise funktioniert bei den Geräten mit einer höheren Technologiestufe die Störschallunterdrückung "um einige dB besser". Das heisst, dass man im Störschall besser versteht. Meiner Meinung nach hat der Kunde daher (je nach Vertrag) Anrecht auf das teure Gerät zum Kassentarif, sofern sich bei ihm damit (und auch mit keinem anderen Gerät (erst recht zum Kassentarif)) effektiv ein besseres Sprachverstehen im Störschall erzielen lässt. Da spielt es meiner Meinung nach keine Rolle, welche (an und für sich nicht benötigten) Zusatzfunktionen ebenfalls noch integriert sind (bspw. kann man diese per Software "sperren" - wenn nicht, Pech für den Anbieter).
Und wenn nun ein Gerät, welches zum Kassentarif (mehr oder weniger) das gleiche Sprachverstehen im Störschall ermöglicht wie das, welches beim Testen am besten abgeschnitten hat, aber nur mit Zuzahlung angeboten wird, so hat man die Möglichkeit, das günstigere Gerät abzulehnen, mit der Begründung, dass man mit dem Klang nicht klar komme (die Akzeptanz ist eine Voraussetzung, welche für eine erfolgreiche Hörgeräteversorgung zwingend erfüllt sein muss). In diesem Falle muss dann meiner Ansicht nach das (laut Akustiker) nicht zuzahlungsfreie trotzdem ohne Zuzahlung angeboten werden.
Gruss fast-foot
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 10:32
von Faber
danke @fast-foot,
Gutes kann so einfach sein

LG
Gewichtl
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 10:39
von fast-foot
Ich bedanke mich auch bei Dir!
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 11:22
von Ohrenklempner
Wenn die Krankenkassen das Doppelte bezahlen, bin ich dabei.

Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 11:32
von akopti
Es ist echt toll, was aus einem Vorstellungsthreat geworden ist.
Gewichtl und Fast-Foot, ihr habt echt gezeigt welch geistes Kind ihr seit.
Es wäre, wie wenn ein Gast einen Saal betreten will und man ihm die Türe vor die Schnauze haut.
Echt vielen Dank. Euer verhalten ist beschämend.
Gruß
Dirk
Verhaltensbedingungen
Bitte diskutieren Sie sachlich und akzeptieren die Meinung anderer.
Bemühen Sie sich um einen freundlichen Umgangston und schreiben Sie so, dass Sie morgen noch mit Ihrem Gesprächspartner zusammen einen Kaffe trinken könnten.
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 11:36
von Jani
Ja, da muss ich akopti mal zustimmen!
Ist es denn so schwer, sich in einem Forum normal und mit Respekt gegenseitig zu verhalten??
Sorry, aber so etwas kann ich einfach nicht verstehen!
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 11:38
von Gerhard_R
fast-foot hat geschrieben:
Und wenn nun ein Gerät, welches zum Kassentarif (mehr oder weniger) das gleiche Sprachverstehen im Störschall ermöglicht wie das, welches beim Testen am besten abgeschnitten hat, aber nur mit Zuzahlung angeboten wird, so hat man die Möglichkeit, das günstigere Gerät abzulehnen, mit der Begründung, dass man mit dem Klang nicht klar komme (die Akzeptanz ist eine Voraussetzung, welche für eine erfolgreiche Hörgeräteversorgung zwingend erfüllt sein muss). In diesem Falle muss dann meiner Ansicht nach das (laut Akustiker) nicht zuzahlungsfreie trotzdem ohne Zuzahlung angeboten werden.
Gruss fast-foot
Worauf beziehst du deine Meinung? Die
KK sagt da was anderes(Klangbild ist Komfort und der will selber bezahlt werden), wie willst du das im Einzelfall klären, wenn die Lebenssituation so einem Störschall gar nicht ausgesetzt ist, bzw. es nur im privaten Umfeld nutzen hat und das bei eher seltenen Gelegenheiten?
Deine meinung und Sichtweise, aber wie willst du diese der
KK aufbinden? Und so das es auch klappt mit Erfahrung, nicht träumerisch....
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 11:39
von Gerhard_R
Jani hat geschrieben:Ja, da muss ich akopti mal zustimmen!
Ist es denn so schwer, sich in einem Forum normal und mit Respekt gegenseitig zu verhalten??
Sorry, aber so etwas kann ich einfach nicht verstehen!
manche Leute wollen nur "gewinnen", auch wenn es nur das letzte Wort einer sinnentfreiten Auseinandersetzung ist.
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 11:45
von Ohrenklempner
"Es besteht der Entschluss des Patienten, das Hörgerät zu tragen."
So oder so ähnlich steht es im Anpassbericht. Implizit bedeutet das auch die Akzeptanz der Hörgeräte.
Man löst das Akzeptanz- bzw. Klangproblem derart, dass man einfach ein "Komfort"-Programm mit reduzierter Verstärkung einrichtet.
Bei Neuversorgungen mache ich das häufiger, etwa so:
1. Programm für die Akklimatisierung, meistens Zielkurve auf ca. 70-80%
2. Programm auf 90-100% Ziel, zusätzlich Richtmic statisch direktional, optimal für die Anpassmessungen
3. Programm Hörkomfort, linearere Einstellung, weniger Höhen (bei Hochtonhörverlust) oder allgemein eine Einstellung, die angenehmer klingt aber trotzdem etwas besseres Hören ermöglicht.
Klar, es ist nicht jedermanns Sache, immer am Gerät was herumstellen zu müssen, aber diesbezügliche Automatiken und Situationserkennungen sind eindeutig zusätzlicher Komfort.
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 16:50
von Faber
ich bitte um Entschuldigung für folgende Verfehlungen:
1.
es tut mir leid, dass ich gleich in meinem ersten Post den sich neu vorstellenden Akustiker beim Wort nahm ("Berufung und nicht nur Beruf").
2.
es tut mir leid, dass ich ihn gleich selbst öffentlich vor mir warnte und auch andere User veranlasste, dieses unheimlichheimlich per PN zu tun.
3.
es tut mir leid, dass ich - nach einer mehr als knappen Auskunft nach dem misslungenen Autovergleich des @Der_Akustiker - ebenso knapp parlierte.
4.
es tut mir leid, dass ich den User @fast-foot motivierte, seine Sicht der Dinge beizutragen.
5.
es tut mir leid, dass ich ihm dafür dankte, dass er damit dieses sonstige "hinter-die-Fichte-führ-Einheits-sprech" zu durchbrechen half.
Kurz:
in Wahrheit tut mir das alles NICHT leid,
weil:
nicht ICH "vergifte die Atmosphäre", sondern ich störe die Agitation

LG
Gewichtl
Re: Akustiker ist kein Beruf, sondern eine Berufung...ich bin Akustiker aus Leidenschaft
Verfasst: 6. Dez 2017, 17:20
von akopti
Ja ja, ist schon klar.