Methodenstreit

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Shivamoon
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Methodenstreit

#1

Beitrag von Shivamoon »

Hallo zusammen!

Mein Sohn wird bald ein Jahr alt und ist an taubheit grenzend schwerhörig. Wir haben uns nach
der Diagnose für eine bilinguale Frühförderung entschlossen, da noch unklar war ob und wieviel
er mit Hörgeräten überhaupt hören kann. Wir wollten ihm die Möglichkeit geben in der
Lautsprache sowie mit der Gebärdensprache zu kommunizieren. Unsere größte Sorge war, dass
sich unser Sohn ausgeschlossen fühlt und die Welt nicht richtig begreifen kann, wenn wir ihm
nicht zusätzlich zur Lautsprache unterstützende Gebärden anbieten.

In den letzten Tagen haben wir mit den Gehörlosenschulen in Hamburg und Güstrow
gesprochen. Dort wurde uns große Angst gemacht. Man sagte uns, dass Timothy nicht hinhören
wird wir sagen wenn wir ihm lautsprachbegleitende Gebärden anbieten. Dadurch würde dann
seine Hörbahn nicht reifen können und wir würden ihm somit die Chance nehmen hören und
sprechen zu lernen.

Jetzt sind wir total verunsichert wie es mit der Frühförderung von Timothy weitergehen soll. Ist es
wirklich so, dass die Kinder nicht sprechen lernen, wenn man ihnen zusätzlich die Gebärden
anbietet? Verliere ich nicht den Kontakt zu meinem Sohn, wenn ich ihn rein lautsprachlich
erziehe? Hat hier jemand positive Erfahrungen mit dem biligualen Ansatz gemacht?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, da ich im Moment wirklich nicht mehr weiter weiß!

Liebe Grüße
Shivamoon
Nina M.
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Re: Methodenstreit

#2

Beitrag von Nina M. »

Also das die Kinder dann gar nicht mehr hinhören halte ich für totalen Quatsch. Mit welcher Gehörlosenschule in HH habt ihr gesprochen??? Gerade Hamburg hat doch den bilingualen Schulversuch gemacht und damit meines Wissens gute Erfahrungen gemacht und erreicht (hab allerdings den Abschlussbericht noch nicht gelesen)?

Gruß,
Nina
Schwerhörig seit dem 11. Lebensjahr, beidseitig mit CI's versorgt (1. CI 6/2003, 2.CI 10/2006)
Inge Wasserberg
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Re: Methodenstreit

#3

Beitrag von Inge Wasserberg »

Hallo Shivamoon!
Erstellt von Shivamoon
Jetzt sind wir total verunsichert wie es mit der Frühförderung von Timothy weitergehen soll. Ist es
wirklich so, dass die Kinder nicht sprechen lernen, wenn man ihnen zusätzlich die Gebärden
anbietet? Verliere ich nicht den Kontakt zu meinem Sohn, wenn ich ihn rein lautsprachlich
erziehe?
.........
Hat hier jemand positive Erfahrungen mit dem biligualen Ansatz gemacht?
[/b]
Deine Sorgen kann ich ehr gut nachempfinden, weil ich mit Patrick 1993 einige Zeit in ähnlicher Situation war, wie Du.

Frage an Dich: Wie war konkret der Hörstatus der Person in der GL-Schule, die diese ominöse Empfehlung gegeben hat? War das eine gehörlose, ertaubte, schwerhörige oder hörende Person? Mit welcher (fachlichen und-oder persönlich gereiften) Vor-Erfahrung hat diese Person diese Empfehlung ausgesprochen?

Ich bin gern im Kontakt mit Gehörlosen. DGS lerne ich seit drei Jahren. Von Gehörlosen erfahre und lese ich immer wieder die Forderung, dass sie als sowohl Betroffene und zum anderen immer öfter im medizinisch-pädagogischen Bereich qualifizierte Personen zu solchen Beratungs-Gesprächen dazu geholt werden.

Kennst Du schon die Homepage von Karin Kestner? Sie bietet auch Elternberatung an. www.kestner.de

Ebenfalls interessant: www.gehoerlose-kinder.de

Wenn Du magst, kann ich Dir auch den Kontakt zu Katja Belz vom Bundesverband hörgeschädigter Kinder vermitteln. Die setzen sich für ne bilinguale Erziehung, sowie bilinguale Beschulung ihrer Kinder ein.

Katjas Tochter besucht in der Berliner Ernst-Adolf-Eschke-Schule (für GL)den dort derzeit erneut (nach Hamburg) laufenden
bilingualen Schulversuch. Olaf Tischmann ist Lehrer in dieser Klasse.

Olaf Tischmann ist selbst gl und einer der wenigen GL-Pädagogen, die ihren Beruf sich nicht nur per Verstand erarbeitet haben, sondern er hat ausserdem noch die Möglichkeit, sich die Dimension des Gehörlos-Seins jederzeit bewusst zu machen, einfach weil es ihn durch den Alltag begleitet.

Ich hoffe sehr, diese Infos helfen Dir, eine gute Lösung für Eure Situation zu finden.

Kannst mich gern auch per PN erreichen. lg von Inge

Inge mit Ralf 06/88hörend, aberSI-Störungen und Patrick 03/91 mittel-bis hochgradg sh, ADS + autistische Züge
Karin
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Re: Methodenstreit

#4

Beitrag von Karin »

Liebe Shivamoon , bitte lasse dich nicht verunsichern. Diese Menschen werden nie die deutlichsten Studie zum bilingualen Spracherwerb akzeptieren.

Es ist klar erwiesen, dass die Kinder durch Gebärdensprache schneller Sprache entwickeln - Laut-und Gebärdensprache. Wer hat denn mit dir gesprochen?

Es gibt immer noch verbohrte Idioten!!! Sorry, aber das muss mal gesagt werden.

Du kannst mich gern heute Abend anrufen - ab 18 Uhr (o5665 31 67) www.kestner.de

Karin (Kestner)
muss leider jetzt weg.

http://www.kestner.de/ - alles rund um die Gebärdensprache
Momo
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Re: Methodenstreit

#5

Beitrag von Momo »

Hallo Shivamoom
diese Sorge ist weitverbreitet und diese Theorie wird auch hier bei uns vertreten (glücklicherweise bin ich nicht in der Situation...). Jedenfalls gibt es im Landesbildungzentrum Osnabrück einen Lehrer, der es genau andersherum macht: Lautsprache durch Gebärde erlernen. Vielleicht kannst du dorthin Kontakt aufnehmen? http://nibis.ni.schule.de/~lbzh-os/
LG
Wiebke und Sohn (fast 21 Jahre) mit 1 HG und 1 CI
Shivamoon
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Re: Methodenstreit

#6

Beitrag von Shivamoon »

Vielen Dank für die zahlreichen und schnellen Antworten!

Wir waren vor drei Wochen in der Landesschule für Gehörlose in Güstrow zur Wechselgruppe. Danach haben
wir mit der Gehörlosenschule in Hamburg Kontakt aufgenommen. Ich hatte ebenso wie ihr gedacht, dass
dort der bilinguale Ansatz vertreten wird. Um so mehr hat es uns überrascht und verunsichert als man uns
sagte, dass sie dort ebenfalls schlechte Erfahrungen mit der bilingualen Methode gemacht haben. Die
Leiterin der Frühförderung hat uns geraten wenigstens die ersten 3 Jahre keine Gebärden anzuwenden, da
sich in dieser Zeit die Höhrbahn ausbildet. Nutzt man dieses Zeitfenster nicht mit rein lautsprachlicher
Förderung, haben es die Kinder schwer hören und somit auch sprechen zu lernen. Erst wenn die Lautsprache
gefestigt ist sollte man als Unterstützung die Gebärdensprache anbieten.

Wir suchen daher Kontakt zu Eltern hörgeschädigter Kindern die erfolgreich die bilinguale Methode
angewandt haben. Lernen die Kinder dann genauso gut sprechen? Oder nehme ich meinem Sohn die Chance
richtig sprechen zu lernen, wenn ich ihm zusätzlich die LGB anbiete?

Ich möchte jetzt wirklich keinen Fehler machen und eine Entscheidung treffen die wir vielleicht später
bereuen. Deshalb würden wir uns freuen, von den Erfahrungen anderer Eltern zu hören!

Liebe Grüße
Shivamoon
rhae
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Re: Methodenstreit

#7

Beitrag von rhae »

Hallo :)

unsere Tochter ist "knapp an Taubheit grenzend schwerhörig", trägt Hörgeräte und kann sich mittlerweile recht gut sprachlich ausdrücken (nichts mehr mit 3-Wort-Sätzen oder so). Sie ist jetzt 5 1/2 und wird nächtes Jahr eingeschult, wahrscheinlich in eine SH-Schule.

Wir haben von Anfang an, also als mit etwa 2 Jahren die Diagnose "schwerhörig" feststand, Gebärden eingesetzt. Keine offiziellen sondern eigene die wir uns passend für bestimmte Situationen ausgedacht haben. So haben wir Gebärden für "ich gehe zur Arbeit", "Autofahren", "schaukeln/willst Du schaukeln", "ich gehe Angeln ;)" uvm. Am Anfang haben wir und auch unsere Tochter diese Gebärden sehr häufig benutzt, mittlerweile benutzen wir sie fast gar nicht mehr. Ich bin der Meinung, dass die Gebärden sich positiv auf die Entwicklung unserer Tochter ausgewirkt haben.

Viele Grüße Ralph :computer:
Andrea Heiker
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Re: Methodenstreit

#8

Beitrag von Andrea Heiker »

Hallo Shiva,

wenn Dein Sohn die Lautsprache nicht richtig lernt, liegt das am Hören und nicht daran, ob man begleitende Gebärden einsetzt oder nicht. Ich verstehe Euch außerdem so, dass ihr nur LBG einsetzt und nicht DGS. Bei LBG bekommt das Kind die deutsche Grammatik doch auch so mit. Falls das Hören wirklich so super schlecht ist, kann man sich für ein CI entscheiden. Bei sehr schlechter Hörkurve bietet nur ein CI genügend akustische Informationen da das beste und teuerste Hg keine Frequenzen ersetzen kann, die nicht da sind. Und wenn man kein CI möchte, dann muss man aber auch die Konsequenzen ziehen und das Kind Gebärden lernen lassen. Lasst Euch nicht kirre machen. Du spürst als Mutter 1000 Mal besser als alle Fachleute, was das Beste für Dein Kind ist.

Gruß
Andrea
seit Geburt an Taubheit grenzend schwerhörig, im Alter von zwei Jahren mit zwei Hörgeräten versorgt, seit 2002 ein CI
kerstin
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Re: Methodenstreit

#9

Beitrag von kerstin »

Hallo Ihr Lieben,

unser Max ist ja nun seit einem Jahr CI-Träger und fängt jetzt mit dem reden an, ich glaube er kommt gut in die Sprache. Ich für meinen Teil würde gern mit ihm die Gebärden lernen, aber in Berlin gibt es leider nichts wo ich mit ihm zusammen hingehen kann (was zeitlich passen könnt -soviel ich auch gesucht habe-), also werde ich es wohl ersteinmal allein lernen um es ihm dann weiterzuvermietteln. Ich denke einfach bzw. habe gehört das es für die Kinder "einfacher" ist dann die Lautsprache zu erlernen. Ausserdem was ist wenn er mal krank ist und sein "Ohr" nicht tragen möchte, dann ist es immer noch eine Art zu kommunizieren (zumindest zwischen den Eltern) oder aber das CI ausfällt und und und....
Ich würd mich da also nicht verrückt machen lassen und es weiter mit den Gebärden "versuchen", es gibt ja schliesslich auch die Lautsprachlich begleitenden Gebärden (keine Ahnung wo der Unterschied ist). Die Logopädin im KiGa war auch begeistert das wir ihm Gebärden "beibringen" wollen, ich denk dann kann die Entscheidung ja nich so falsch sein. Jedenfalls wir haben uns auch schon den ersten Teil von Tommis Gebärdenwelt geholt und der ist Klasse.

Liebe Grüsse Kerstin

Max *11.09.02 erstes CI seit 24.11.04, zweites CI seit 19.10.06
Sandra

Re: Methodenstreit

#10

Beitrag von Sandra »

@Kerstin..... Der Unterschied zwischen DGS (Deutsche GebärdenSprache) und LBG (LautsprachBegleitende Gebärden) liegt in der Grammatik. DGS wird die Satzstellung anders gebärdet wie in der Schriftsprache vorkommt! LBG ist wie es auch so heisst "streng genommen" man gebärdet Wort für Wort wie es in der Schriftsprache auch genutzt wird. Soviel zur Unterschied zwischen DGS und LBG

Gruss Sandra
Karin
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Re: Methodenstreit

#11

Beitrag von Karin »

Hallo Kerstin, wart ihr schon mal bei der Gebärdenfabrik (www.gebaerdenfabrik.de oder bei visualhands.de ? )
Dann gibt es auch noch unerhoert.de

Da muss sich doch etwas finden lassen?!

Also der gravierende Unterschied zwischen DGS und LBG liegt eigentlich darin, dass die Gebärdensprache eine eigenständige Sprache ist und eigene Relgeln und Grammatik hat.

Viele Grüße Karin
http://www.kestner.de/ - alles rund um die Gebärdensprache
kerstin
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Re: Methodenstreit

#12

Beitrag von kerstin »

Erstellt von Sandra
@Kerstin..... Der Unterschied zwischen DGS (Deutsche GebärdenSprache) und LBG (LautsprachBegleitende Gebärden) liegt in der Grammatik. DGS wird die Satzstellung anders gebärdet wie in der Schriftsprache vorkommt! LBG ist wie es auch so heisst "streng genommen" man gebärdet Wort für Wort wie es in der Schriftsprache auch genutzt wird. Soviel zur Unterschied zwischen DGS und LBG

Gruss Sandra
Danke, endlich jemand der es mir mal erklärt hat :D
Max *11.09.02 erstes CI seit 24.11.04, zweites CI seit 19.10.06
kerstin
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Re: Methodenstreit

#13

Beitrag von kerstin »

Erstellt von Karin
Hallo Kerstin, wart ihr schon mal bei der Gebärdenfabrik (www.gebaerdenfabrik.de oder bei visualhands.de ? )
Dann gibt es auch noch unerhoert.de

Da muss sich doch etwas finden lassen?!

Also der gravierende Unterschied zwischen DGS und LBG liegt eigentlich darin, dass die Gebärdensprache eine eigenständige Sprache ist und eigene Relgeln und Grammatik hat.

Viele Grüße Karin
Wir waren in der Gebärdenfabrik, es gab auch "Werbung" das die Kinderkurse machen, aber so richtig konnt mir keiner einen Kurs nennen, dann hat eine Bekannte sich auch noch darum gekümmert und auch eine Gehörlose gefragt die Kurse gibt: "Es gibt für Kinder in Max seinem Alter keine Kurse, es muss über die Eltern gehen." Das ist die neuste Auskunft die wir haben. (Max ist 3 Jahre alt).

Vielen Dank für die Info, ich werden den Rest den Du mir gesagt noch ansehen.

Liebe Grüsse Kerstin
Max *11.09.02 erstes CI seit 24.11.04, zweites CI seit 19.10.06
Shivamoon
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Re: Methodenstreit

#14

Beitrag von Shivamoon »

Erstellt von Inge Wasserberg
Hallo Shivamoon!

Wenn Du magst, kann ich Dir auch den Kontakt zu Katja Belz vom Bundesverband hörgeschädigter Kinder
vermitteln. Die setzen sich für ne bilinguale Erziehung, sowie bilinguale Beschulung ihrer Kinder ein.

Katjas Tochter besucht in der Berliner Ernst-Adolf-Eschke-Schule (für GL)den dort derzeit erneut (nach
Hamburg) laufenden
bilingualen Schulversuch. Olaf Tischmann ist Lehrer in dieser Klasse.

Olaf Tischmann ist selbst gl und einer der wenigen GL-Pädagogen, die ihren Beruf sich nicht nur per
Verstand erarbeitet haben, sondern er hat ausserdem noch die Möglichkeit, sich die Dimension des
Gehörlos-Seins jederzeit bewusst zu machen, einfach weil es ihn durch den Alltag begleitet.

Ich hoffe sehr, diese Infos helfen Dir, eine gute Lösung für Eure Situation zu finden.

Kannst mich gern auch per PN erreichen. lg von Inge

Hallo Inge!

Zuerst einmal vielen Dank für deine guten Tips! Ich wäre an dem Kontakt zu Katja Belz vom Bundesverband
hörgeschädigter Kinder sehr interessiert. Kannst du mir da vielleicht eine eMail-Adresse oder
Telefonnummer geben?

Liebe Grüße
Shivamoon

[size=small]

[Editiert von Shivamoon am: Freitag, Dezember 2, 2005 @ 02:30 PM][/size]
[size=small]

[Editiert von Shivamoon am: Freitag, Dezember 2, 2005 @ 02:32 PM][/size]
Inge Wasserberg
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Re: Methodenstreit

#15

Beitrag von Inge Wasserberg »

Ja klar, ich schick Dir gleich ne Mail.*smile*
lg von Inge
Inge mit Ralf 06/88hörend, aberSI-Störungen und Patrick 03/91 mittel-bis hochgradg sh, ADS + autistische Züge
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