blacky_kyra hat geschrieben:.....Bei mir gab es auch große Komplikationen während des Kaiserschnitts, so dass es vermutlich Quetschungen der Hörnerven bei der Entbindung des Kleinen gegeben haben könnte.
hallo bettina,
es tut mir sehr leid, dass du bei der entbidnung so schlechte erfahrungen gemacht hast. das war sicher kein schöner start ins leben als familie.
trotzdem kann ich mir rein anatomisch kaum vorstellen, dass eine quetschung des hörnervs ursache der hörschädigung sein soll. meiner meinung nach hätte dein sohn dann schon recht schlimme schädelverletzungen davon tragen müssen. vielmehr wird die ursache der hörschädigung an einer schädigung der haarsinneszellen im innenohr leigen, d.h. er könnte sowohl von
hgs als auch von einem
ci profitieren (letzteres würde nicht gehen, wenn der hörnerv defekt wäre).
hallo klaus 123,
zum thema allgemein: ich persönlcih kann den schmerz/ die wut und trauer sehr gut nachvollziehen. auch die frage nach dem warum. trotzdem glaube ich, dass es sehr schwierig sein wird einen geburtsfehler nachzuweisen und zwar aus folgenden gründen:
- es gibt keinen beweis, dass euer sohn vor der geburt (besser) gehört hat
- es gbt keine anderen schäden (gott sei dank!)
- es ist nicht ausgeschlossen, dass nach der entbindung eine ertaubung/ hörverschlechterung stattgefunden hat, oder?
- ein heute üblicher gentest kann nicht mit sicherheit ausschließen, dass die ursache genetisch ist, denn man kann ja nur die gene testen, die man kennt. aber es gibt noch viele gene, vermutet als ursache für hörschädigungen, die man nicht kennt und daher auch nicht sucht
- es wären noch einige untersuchungen fällig um eine anatomische ursache (fehlbildung im innen ohr usw.) auszuschließen als ursache
- es ist leider so, dass in den meisten fällen angeborener sh die ursache nicht gefunden wird (und damit werden sie versuchen sich rauszureden)
- es könnte auch eine impfung ursache sein (da gab es mal einen fall hier, die versucht haben/ oder sogar gemacht zu kalgen, da der verdacht bestand einenimpfung sei schuld -->keine ahnung was daraus geworden ist)
- und dann noch die frage ob dein sohn nach der entbindung oder deine frau während der schwangerschft ototoxische medikamente 8dazu gehört auch paracetamol, einiege antibiotika usw.) bekommen hat (da wäre fahrlässigkeit der ärzte nur dann gegeben, wenn es unnötig war)
ansonsten will ich das nicht bewerten. letztlich müsst ihr das selber entscheiden, ob es das risiko sich zu sehr darauf als auf das familienleben und die förderung zu kümmern wert ist. vielleicht macht es sinn das gutachten abzuwarten und dann abzuwägen. ggf. mal einen entsprechenden anwalt kontaktieren, um die erfolgschancen besser abschätzen zu können.
man sollte sich darüber im klaren sein, dass sowas jahre dauern kann und wunden/ schmerz usw. immer wieder aufgerissen werden, man kann nie wirklcih damit abschleißen- im sinne von freiden schließen mit dem "schicksal" und dann zukunfstorientiert damit umgehen.
grüße