Wie weiter vorgehen?

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Ohrenklempner
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Re: Wie weiter vorgehen?

#26

Beitrag von Ohrenklempner »

laymer hat geschrieben: 20. Apr 2024, 14:40 Wenn ein Geräusch von 50db auf 4k von Außen ans Hörgerät dringt, müsste es ja insgesamt 100db durrch meinen Gehörgang fetzen, um die entsprechende Wahrnehmung zu erzielen.
Die Wahrnehmung bei 100 dB wäre schon eher "zu laut", das träfe auf ein Geräusch mit 50 dB HL nicht zu. 50 dB sind eher eine angenehm ruhige Lautstärke. Es würde bei dir vielleicht mit 60-65 dB durch den Gehörgang fetzen, wenn deine Hörschwelle bei ca. 50 dB liegt. :D
laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#27

Beitrag von laymer »

Das mal beiseite, ist fürr mich immer noch die Frage ungeklärt, ob es denn nun wirklich soo schlimm ist.
Ich weiss, daß mein Problem im vergleich zu dem was viele hier haben echt Kleinkram ist, aber es beschäftigt mich die ganze Zeit.
Bei mir ist eine Senke bei 4k - 6k von 40db respektive 50db, alle anderen Werte normal abgesehen von 30db bei 3k aufm schlechteren Ohr. Dazu 90% im Einsilbentest. Ist das nun schlimm oder nur eine verkraftbare Abweichung von der Normalhärigkeit?

Vor diesem Hörtest ist mir fast nichts aufgefallen, ausser dass Gruppengespräche in Situationen mit besonders lauten Hintergrundgeräuschen (Club z.B.) etwas anstrengend geworden waren. Also auch nur in Situationen, in denen komplett Normalhörige auch so ihre Schwierigkeiten haben. Selber wäre Ich nie auf die Idee gekommen, dass eine Hörminderung vorliegt.

Jetzt fühlt sich das ganze Leben dagegen wie ein einziger Hörtest an, Ich horche permanent hin was Ich wie gut verstehe, ob ein Geräusch meine Unbehaglichkeitsschwelle überschreitet etc. pp. , Ich mach mich gerade wahnsinnig, weil ich vorher so gar nichts davon mitgekriegt hab und irgendwie null einschätzen kann, wie schlimm es dnen nun wirklich ist. Würde das Thema wahnsinnig gern abhaken, akzeptieren dass Ich in bestimmten Situationen eben bewusst zuhören muss (wird auch mit HGs im Störschall wohl nicht anders sein) und wieder weiterleben bis dann irgendwann in der Zukunft tatsächlich HGs notwendig werden. Ich lebe faktisch seit Jahrren damit, ohne jegliche Einschränkung zu spüren, aber auf einmal kommt es mir vor als sei Ich halb taub.Selbst wenn Ich meine Test-HGs trage ist es so. Leider sind Hören und Psyche echt eng miteinander verknüpft...
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Blahblah
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Re: Wie weiter vorgehen?

#28

Beitrag von Blahblah »

Bei mir war es damals, so vor ungefähr 15 Jahren, ähnlich und ich war einfach noch nicht soweit für HGs. Irgendwann merkt man, dass es jetzt nicht mehr gut geht in Einzel oder Gruppengesprächen. Und spätestens dann ist der Punkt erreicht.
all_ears
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Re: Wie weiter vorgehen?

#29

Beitrag von all_ears »

laymer hat geschrieben: 25. Apr 2024, 18:30 Ich mach mich gerade wahnsinnig, weil ich vorher so gar nichts davon mitgekriegt hab und irgendwie null einschätzen kann, wie schlimm es dnen nun wirklich ist.
Wie "schlimm" es ist, kann dir hier niemand beantworten, denn das hängt ganz alleine von dir ab. Genau wie @blahblah gesagt hat: Irgendwann merkt man einfach, dass es so nicht weitergehen kann. Aber erst dann ist es "schlimm" genug, dass es im Kopf klick gemacht hat und man bereit ist, sich mit den Hörgeräten anzufreunden. Bei dir scheint das aktuell nicht so zu sein, denn du fühlst dich ja im Alltag nicht wirklich eingeschränkt. Mach dich also nicht verrückt, denn das ist nicht hilfreich. Mein Vorschlag wäre: mach dir doch mal ganz bewusst ne Erinnerung in den Kalender z.B. in 6 Monaten und klammere das Thema bis dahin aus (ja, leichter gesagt als getan ;) ) Und in 6 Monaten machst du nen neuen Hörtest - oder auch nicht, wenn du weiterhin gut klar kommst. Was du hörst bzw. nicht mehr hörst, hast du hier ja gut dokumentiert, das kannst du dann ja nachlesen und vergleichen. Und/oder besprech deine Sorgen nochmal mit deinem Akustiker, wenn du deine Testgeräte zurückgibst. Du bist bestimmt nicht der Einzige, der sich bisschen irre macht :crazy:

PS: 90% im Einsilber Test ist doch super! Das schaffe ich z.B. mit Müh und Not nur mit den Hörgeräten (und auch nur bei einer "einfachen" Wortreihe).
mein Audiogramm vom HNO
dB 125-250-500-750-1k--1,5k--2k--3k--4k--6k--8k
R: 10 - 20 - 30 - 55 - 60 - 60 - 60 - 50 - 45 - 50 - 40
L: 05 - 25 - 40 - 50 - 50 - 50 - 50 - 45 - 45 - 50 - 65
laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#30

Beitrag von laymer »

Wie immer danke für die netten Antworten :)

Laut Aku kommt es auch ganz viel aufs Gehirn an, und im wesentlichen hat er ähnliches erzählt. Einfach gucken, ob/ wann ich nicht mehr klarkomme und dann nochmal schauen. Bin jetzt erst einmal dabei verblieben, einen Gehörschutz anpassen zu lassen.

Ich habe aber danach einmal meine Hörkuve in einen Euqalizer auf meinem PC eingegeben, und der Unterschied gerade bei Musik ist dann doch signifikant, sehr viel größer als beim Hörgerät.

Das Hörgerät war ja für mich vor allem ein empirischer Versuch, einmal ganz konkret zu prüfen welche Löcher mein Klangteppich so hat. Dabei habe ich vernachlässigt, dass mir der Aku natürlich eine viel leichtere "Eingewöhnungseinstellung" gegeben hat, Ich bin davon ausgegangen dass das HG gleich und sofort den gesamten Verlust kompensieren würde. Dabei war es wohl beabsichtigt, dass der Unterschied zwischen "Kein HG/ HG" gering ausfällt.
Das wäre also wohl noch einen versuch wert, diesmal mit volelrer Verstärkung, nur zum abprüfen wie viel anders es ist. Denn ich glaube, ich habe seit sehr langerr Zeit nicht mehr so wirklich gut gehört. Das ganze ist ja das Resultat von überr 15 Jahren täglicher, viel zu lauter Kopfhörernutzung. Und wenn Ich zurückblicke, hat meine Klangwelt über das letzte Jahrzehnt ganz schleichend immer mehr Löcher bekommen, ganz langssam und ssanft, kaum merklich.
Ich hab das Gehör immer als etwas betrachtet, das funktioniert wie jedes andere Körperteil auch: wenn etwas schief läuft, gibt es Meldung. Da hab Ich mich drauf verlassen, das war dumm.
Wäre dieser Tinnitus nicht plötzlich aufgetaucht, hätte Ich es immer noch nicht bemerkt.

Aber so oder so habe Ich im wesentlichen ein Luxusproblem, das muss Ich an der Stelle nochmal betonen - Ich würde ein HG in Betracht ziehen, um einfaach wieder einen volleren Klangteppich zu haben und Naturgeräusche besser zu hören, sowie anstrengungsloses Verstehen im Störschall. Letzteres klappt mit dem EQ am PC wieder völlig mühelos, wenn Ich entsprechende Tests mache. Sozusagen einfach mehr Soundqualität im Leben, in gewisser Weise einfach nur um wieder nahezu Normalhörig zu werden.

Vielleicht eher eine Frage für @Ohrenklempner, ob das so realistisch ist, immerehin sind HGs eigentlich dazu da, ernsthafte Einschränkungen auszugleichen.
Wie gesagt, Sprachverstehen klappt auch in schwierigen Situationen recht zuverlässig, aber Ich vermisse meinen Klangteppich schmerzhaft -aber deswegen die nächsten 40, 50 Jahre mit einem HG herumlaufen wenn ich nicht zwingend muss? Vielleicht probier Ichs einfach nochmal, dann gleich mit kräftigeren Einstellungen...
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Re: Wie weiter vorgehen?

#31

Beitrag von laymer »

ES tut mir leid hier zu spammen, aber Ich gerate langsam dann doch in Panik je mehr Ich realisieree was fehlt.
Ich kann das Rauschen der Bäume im Wind nicht mehr hören.
Diesen Winter gingen mir die (leisen) Nachbarn über mir richtig auf die Nerrven, Ich glaube weil so viele andern Hintergrundgeräusche inzwischen fehlen.
Wenn Ich mit Equalizer Musik anmache, höre Ich auf einmal wider Hi-Hats und andere Helle instrumente, die vorher einfach weg bzw. im Hintergrund waren.

Steigere Ich mich hier gerade in etwas rein, oder ist das bei meinen Werten realistisch?Dass der Klang etwas dumpfer ist, geschenkt, aber dasss die Welt anscheinend so still geworden ist macht mir echt Angst. Ich dachte, ich hätte nur einen kleinen Knacks im Gehör, aber aanscheinend bin Ich wirklich schwerhörig geworden.
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Re: Wie weiter vorgehen?

#32

Beitrag von Ohrenklempner »

Der Eindruck ist schon stimmig. 50 dB Hörschwelle sind nicht wenig und dir fehlt in den höheren Tönen einfach mal die Hälfte der Dynamik.
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Re: Wie weiter vorgehen?

#33

Beitrag von laymer »

Ohrenklempner hat geschrieben: 29. Apr 2024, 13:46 Der Eindruck ist schon stimmig. 50 dB Hörschwelle sind nicht wenig und dir fehlt in den höheren Tönen einfach mal die Hälfte der Dynamik.
Das ist hart. Ich komme mit vielem zurecht bzw. merke es nicht, aber diese unheimliche Stille in meiner Wohnung ist schwer zu ertragen, jetzt wo mir auffällt dass es nicht einfach nur ein "ruhiger tag" ist.

Ein HG würde die hörschwelle doch hier wieder zumindest auf 20, besser 15 db bringen können, richtig?
Ich habe nun auch hier gelesen, dass es bei eher Leicht schwerhörigen wie mir eine Weile dauert, bis sich der Unterschied bemerkbar macht, dass man sich einfach weniger anstrengen muss , es hat wohl nicht so einen "knall-effekt". Bin auch seit einigen Jahren schneller müde und erschöpft wenn Ich viel in Gesellschaft bin, deshalb also.

Irgendwie hat mein Unterbewusstes das alles so gut vor mir versteckt, dass Ich den Unterschied erst jetzt wo es mir bewusst ost so richtig merke , aber dafür quasi auf einmal. Fast als hätte Ich nen Hörsturz gehabt, weil mir auf einmal einfällt was eigentlich hier alles für Geräusche da sein müssten.

Die kleinen, leisen Geräusche sinds halt, die mir fehlen.
Was kann mir ein HG da wieder geben? Dass es so gut wird wie mein echtes Gehör ist natürlich nicht drin, aber das ist zu zwei Dritteln ja auch noch da.
Welche Hörschwelle erzielt ein HG bei meinen Werten und guter Einstellung? Kann Ich wieder Geräusche mit 15db wahrnehmen? Kann Ich mich damit nach Eingewöhnung wie Gewohnt in Clubs,Bars usw. mich unterhalten, da ja nur etwas verstärkung der frequenzen nötig ist?

Welche Geräte/Einstellungen kämen da in betracht? Ich würde etwas ohne jegliche automatik nehmen ausser evtl. Richtmikrofonen , aber ansonsten sollte es nur die frequenzen verstärken. Liege Ich da richtig?
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Re: Wie weiter vorgehen?

#34

Beitrag von Ohrenklempner »

Je nachdem, wie das Hörgerät eingestellt ist, hörst du auch wieder Töne mit 20-25 dB Intensität. Es kann auch leisere Töne hörbar machen, allerdings wird dann das Eigenrauschen des Mikrofons hörbar, und eine Hörschwelle besser als 20 dB ist zwar nice to have, braucht aber (fast) kein Mensch.

In lauten Umgebungen wird das Hörgerät die Signale nur 1:1 durchreichen, da keine Verstärkung benötigt wird. Das lässt sich alles in den Hörgeräteeinstellungen entsprechend deines Hörvermögens konfigurieren. Grundsätzlich macht das (und die Richtmikrofone) jedes einzelne auf dem Markt erhältliche Hörgerät und eine spezielle Empfehlung kann ich dir nicht aussprechen. Wenn du doch bestimmte Wünsche hast, hab ich hier eine Übersicht über gute und günstige Einstiegsgeräte:
viewtopic.php?t=13235
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Re: Wie weiter vorgehen?

#35

Beitrag von laymer »

Ohrenklempner hat geschrieben: 29. Apr 2024, 17:14 Je nachdem, wie das Hörgerät eingestellt ist, hörst du auch wieder Töne mit 20-25 dB Intensität. Es kann auch leisere Töne hörbar machen, allerdings wird dann das Eigenrauschen des Mikrofons hörbar, und eine Hörschwelle besser als 20 dB ist zwar nice to have, braucht aber (fast) kein Mensch.

In lauten Umgebungen wird das Hörgerät die Signale nur 1:1 durchreichen, da keine Verstärkung benötigt wird. Das lässt sich alles in den Hörgeräteeinstellungen entsprechend deines Hörvermögens konfigurieren. Grundsätzlich macht das (und die Richtmikrofone) jedes einzelne auf dem Markt erhältliche Hörgerät und eine spezielle Empfehlung kann ich dir nicht aussprechen. Wenn du doch bestimmte Wünsche hast, hab ich hier eine Übersicht über gute und günstige Einstiegsgeräte:
viewtopic.php?t=13235
Vielen Dank erstmal!
20-25 db schade aber ok, bisschen schwund ist immer.
Was gilt es , bei einem Test besonders zu beachten? Ich werde jedenfalls in dem Falle ein paaar Wochen in allen Situaationen testen und schaauen, obs mir fehlt wenn ichs dann wegleg. Es gab ja den Hinweis, dass man mit einer eher Leichten SH eine Weile brauchen kann, bis man den Vorteil wirklich merkt.

Hab mal meine kompletten Werte gemäß Aku in die Sig gehauen. Es nützt ja nix das Problem auszublenden. Ob nun HG oder nicht, es wird nicht das selbe sein wie als Ich hier vor Corona durchs Nachtleben gehüpft bin und ohne Probleme mit allen reden konnte. Wie Ich damit leben werde weiss Ich nicht. Aber damit Leben muss Ich nun.

Edit: mein Kommentar zu lautenUmgebungen war auf Sprachverstehen dort bezogen - geht das mit solchen HGs, die quasi nur eine "Portion Hochton" dazugeben gut?
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Re: Wie weiter vorgehen?

#36

Beitrag von Ohrenklempner »

laymer hat geschrieben: 29. Apr 2024, 18:49 Edit: mein Kommentar zu lautenUmgebungen war auf Sprachverstehen dort bezogen - geht das mit solchen HGs, die quasi nur eine "Portion Hochton" dazugeben gut?
Eigentlich ja. Du verstehst in lauten Umgebungen schlechter, weil dir mit den leisen, hohen Tönen Informationen aus der Sprache entgehen. Es braucht etwas Training, aber der Hochtonboost ist der Schlüssel für besseres Sprachverstehen. Zusätzliche Features, die auf adaptive Direktionalität oder Störlärmmanagement zurückgreifen, machen das zwar noch einfacher und bequemer, sind aber nicht der wesentliche Punkt.

Und klammere dich nicht an diese abstrakte 0-dB-Norm-Hörschwelle. Es gibt Leute, die hören von Natur aus besser (minus 10 oder 15 dB) oder schlechter, und wie gesagt würde es gar keinem Zweck dienen, wenn dir das Hörgerät auch sehr, sehr leise Geräusche ans Ohr bringt. Wenn man will, kann man auch die Stille hören (ein sehr leiser Raum ist auch noch 15-20 dB "laut"), das ist in der Regel nicht zweckdienlich. ;)
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Re: Wie weiter vorgehen?

#37

Beitrag von laymer »

Ohrenklempner hat geschrieben: 30. Apr 2024, 11:09
laymer hat geschrieben: 29. Apr 2024, 18:49 Edit: mein Kommentar zu lautenUmgebungen war auf Sprachverstehen dort bezogen - geht das mit solchen HGs, die quasi nur eine "Portion Hochton" dazugeben gut?
Eigentlich ja. Du verstehst in lauten Umgebungen schlechter, weil dir mit den leisen, hohen Tönen Informationen aus der Sprache entgehen. Es braucht etwas Training, aber der Hochtonboost ist der Schlüssel für besseres Sprachverstehen. Zusätzliche Features, die auf adaptive Direktionalität oder Störlärmmanagement zurückgreifen, machen das zwar noch einfacher und bequemer, sind aber nicht der wesentliche Punkt.

Und klammere dich nicht an diese abstrakte 0-dB-Norm-Hörschwelle. Es gibt Leute, die hören von Natur aus besser (minus 10 oder 15 dB) oder schlechter, und wie gesagt würde es gar keinem Zweck dienen, wenn dir das Hörgerät auch sehr, sehr leise Geräusche ans Ohr bringt. Wenn man will, kann man auch die Stille hören (ein sehr leiser Raum ist auch noch 15-20 dB "laut"), das ist in der Regel nicht zweckdienlich. ;)
Prima - Ich hatte beim testen auch den Eindruck, dass es zumindest so ein bisschen doch wie ein Brille funktionert - man erhöht die "Auflösung", dann kann man weiter gucken bzw. mehr details sehen.Nur halt mit Eingewöhnungszeit.

Was die 0db angeht - Ich hatte schon immer probleme mit verstopften Nebenhöhlen und zu viel Ohrenschmalz, von daher war mein Gehör selten auf 100%, und deshalb hab ichs auch ignoriert wenns mir daann und wann dumpfer vorkam.Allerdings sind große Teile meines Gehörs ja noch intakt, und Ich bin erstaunt was für geräusche man damit wahrnimmt wenn man drauf achtet bzw. sogar wenn man es nicht tut. Dazu merkt man, dass auch "Stille" ihre Frequenzen hat. Mir sind da einige Geräusche plötzlich aufgefallen ind en letzten Jahren, was daher kommt dass die Hochfrequenten Anteile im "Hintergrundrauschen" meiner Wohnung verschwunden sind. Zumindest glaube Ich das, kann auch sein dass Ich mir da wieder was einbilde. Ein solcher Verlust wie meiner wird sich nicht erst in den letzten Jahren entwickelt haben, zumal Ich 15 Jahre lang täglich Kopfhörer bei fast voller Lautstärke genutzt habe.

Tatsächlich kommen so Sachen wie "bei 0 db hören" auch eher daher, dass mir die letzte Zeit dieser Verlust enorm präsent und bewusst ist, Ich die ganze Zeit daran denke. Was das Gehör eigentlich für eine Sache ist. Merkt man erst wenns nicht mehr geht wie es soll. Auch HGs können nur mit der verbliebenen Dynamik arbeiten, also nicht alles wiederherstellen. Ist eigentlich schon ok wenns auf 20 db wiederkommt.
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Re: Wie weiter vorgehen?

#38

Beitrag von laymer »

So. Nach einem sehr guten Chat hier gestern ( Grüße gehen raus) wirds morgen zu Aku gehen um zu testen, und zwar diesmal ernsthaft.

Vor allem stimmts halt, Ich verstehe zwar alles, aberr es bereitet mir eine zwar geringe, aber konstante und ununterbrochene Anstrengung, und wenn mein Fokus nachlässt fliege Ich sofort raus und verstehe nur Matsche. Außerdem ist die allgemeine Soundqualität ohne Hochtöne besch...eiden. Und Ich würde die Kompensationsleistung des Hirns lieber aufwenden, um die Defizite auszugleichen die mit HG bleiben statt alles machen zu müssen.

ich habe da aber noch ein paar Fragen zu´, insbesondere zu dem was HGs so leisten können.

Wird es mit HGs wieder möglich sein, ohne diesen bewussten Fokus zuzuhören? Ich muss nur ein relativ kleines Quäntchen Konzentration reingeben, aber es ist da, selbst in ruhigen Umgebungen.Kann darauf mit einem gut eingestellten HG wieder verzichtet werden? Geht das Hören wieder so, dass man etwas einfach hört ohne darauf zu fokussieren und direkt versteht? Kaann man Dinge einfach "aufschnappen"? Es ist mir schon klar, dass das auf den grad des Hörverlustes vermutlich ankommt, also in dem Fall mein Grad. Wieder klar, Ich erwarte nicht dass es ganz genau so wird wie vorher. Aber Ich kann mir vorstellen dass es wieder klappt, je nach Situation kann Ich auch jetzt noch z.T. "mit halbem Ohr zuhören".

Als nächstes wird es ja eine Offene Versorgung sein, die die Frequenzen tiefer als 2k/3k je nach Ohr gar nicht berührt und Ich da weiterhin komplett normal höre.
Wie werden dort die Funktionen des Ohres erhalten? Da es ja HdO Geräte sein werden aufgrund offener Tragweise.Funktioniert hier noch der Abschattungseffekt mit den funktionalen Teilen des Gehörs ? Das Heraushören einzelner Stimmen aus dem Störlärm funktioniert mit Konzentration noch leidlich , es wäre unschön das zu verlieren.Ohrmuschelfunktionerserhaltende IdOs kommen ja nicht in Frage da damit der Gehörgang zu wäre. es sei denn, es gibt IdOs die diesen offen lassen, aber das gibt es vermutlich nicht, oder?
Ansonsten, wenn nur etwas Hochton zugegeben wird, wie kann ich erwarten dass Richtungshören und herausfiltern einzelner Stimmen weiterhing funktionieren? Mit meinen Erstohren geht beides ja noch leidlich gut, jedenfalls bei Geräuschen die nicht ausschließlich die Beschädigten Frequenzen ansprechen oder dort leise sind.
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laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#39

Beitrag von laymer »

Wenns noch Zweifel an HGs gab sind die ausgeräumt.

Bin gerade hier zum Ufer runter. Alles voller Leute, laute Musik, Festivalatmosphäre.

Ich verstehe nichts von dem was die Leute sagen oder rufen. Wenn ich neben einre Gruppe gehe, kann ich mit Konzentration Wortfetzen vernehmen. Eigentlich wäre mir danach mit ein paar Leuten ins gespräch zu kommen, aber selbst wenn ich mit Leuten rede dann nur kurz. Zu anstrengend.

Jetzt kapie er Ich warum ich seit corona bei solchen Sachen keine fremden Leute mehr anrede. Und mich abkapse lwenn ich mit leuten unterwegs bin die ich kenne.

Bitte bitte bitte sagt mir dass das mit HGs wieder geht. Das ist ja schrecklich.

Soziale Isolation = Check!!!!
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KatjaR
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Re: Wie weiter vorgehen?

#40

Beitrag von KatjaR »

Versprechen kann und sollte man nichts, geh einfach davon aus, dass es mit gut angepassenten Hörgeräten nach Gewöhnung besser und leichter für dich wird.

Ich fand dich im Chat mental schon auf einem guten Weg, und musste dabei im Kontrast an eine Diskussion denken, die anders verlaufen ist.

Kannst du dir ja mal als abschreckendes Beispiel zu Gemüte führen. https://schwerhoerigenforum.de/phpbb/vi ... hp?t=13284

Viele Grüße an den Maibaum ;-)
Langjährige CI-Trägerin (AB) Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.
(Rainer Maria Rilke)
laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#41

Beitrag von laymer »

KatjaR hat geschrieben: 1. Mai 2024, 19:22 Versprechen kann und sollte man nichts, geh einfach davon aus, dass es mit gut angepassenten Hörgeräten nach Gewöhnung besser und leichter für dich wird.

Ich fand dich im Chat mental schon auf einem guten Weg, und musste dabei im Kontrast an eine Diskussion denken, die anders verlaufen ist.

Kannst du dir ja mal als abschreckendes Beispiel zu Gemüte führen. https://schwerhoerigenforum.de/phpbb/vi ... hp?t=13284

Viele Grüße an den Maibaum ;-)
Ich bin ein bisschen ausgeflippt, weil ich schon wieder was gefunden hab was mich in den letzten Jahren gewundert und gestört hat, wo meine SH die Ursache war. Tut immer weh, aber Ich glaub Ich hab mich auch n bisschen reingesteigert. Bin da auch nochmal hin und hab mich n bisschen unterhalten, "besser und leichter" wäre schon ein ziemlich entspaanntes Niveau.
Ich hab jetzt sicher nicht vor, in die Richtung deines Beispiels zu gehen und lasse das ausrasten mal wenns nix konkretes zu sagen gibt.
Werde es ernsthaft ausprobieren und mal gucken was es nach ein paaar Wochen bringt.

Hab jetzt allerdings auch nicht vor mir irgendwas implantieren zu lassen...
Zuletzt geändert von laymer am 2. Mai 2024, 00:18, insgesamt 1-mal geändert.
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KatjaR
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Re: Wie weiter vorgehen?

#42

Beitrag von KatjaR »

Das beruhigt mich. ;)
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petrapan2000
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Re: Wie weiter vorgehen?

#43

Beitrag von petrapan2000 »

Hi Laymer, hab jetzt schon die dritte HG Generation am/im Ohr und bin nur happy damit. Auch wenn man mal per App was umstellen muss, doch alles viel besser als ohne! (Gestern im Alphornkonzert waren alle HG Träger am Schalten, ich hab auf -7 runter gestellt und bei Sprache wieder auf 0, dann war es beides optimal 😇🤓). Musikgenuss und Sprachverstehen!
Oticon Zirkon 2 RIC beidseitig

----125--250--500--1000--1500--2000--3000--4000--6000--8000
-R- 30----30---35----40-----40-----40-----40-----45----35-----35
-L- 45----50---45----50-----55-----60-----60-----50----55-----40
laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#44

Beitrag von laymer »

Da der Aku erst einmaal eine Verordnugn möchte vor weiterem Testen, werde Ich erstmal nächste Woche zum HNO und mir ggfs. eine solche holen.

Die Aussage der Sprechstundenhilfe zu meinem Audiogramm war aber wie beim Aku: Man könne auch warten, es käme drauf an wie eingeschränkt Ich mich fühle. Mal gucken was die Ärtzin dann sagt, aber meine SH scheint wohl so ein Grenzfall zu sein wo ich es halt wirklich selbst enstcheiden muss ob HG oder nicht. Ich glaube hier fragen was es bringt kann Ich viel, "besser als ohne" wär aber irgendwie schon fast normalhörig :-D

Inzwischen hab ich noch ein bisschen rumgestöbert und etwas gefunden, was mir ideal erscheint. Ich würde dann am liebsten doch etwas implantieren, vielleicht nicht direkt in mich selbst , aber in ein Teil das quasi schon ein Körperteil von mir ist. Nach Vorbild dieses Nutzers hier:

https://www.schwerhoerigenforum.de/phpb ... ng#p106912

Da Ich eh beim Testen schon Probleme mit Ohrenschmalz ( Ein Cerumenfilter pro Seite elle ein bis zwei Tage) und juckenden Schirmchen hatte , wäre das einerseits toll weil mein Gehörgang frei bleibt und Ich dieses ganze Gebamsel nicht habe. Andererseits verlässt meine Brille maximal zum schlafen meine Nase, daher müsste Ich das Ding einfach nur wie gehabt einmal an - und wieder ausziehen.Es gibt keine Eierlegende Wollmilchsau, aber in meiner Vorstellung kommt das dem am nächsten, da ich eh lebenslang auf ein Hilfsgerät aka Brille angewiesen bin.

Was mich ein bisschen skeptisch stimmt, ist dass diese Lösung kaum verbreitet zu sein scheint obwohl Ich sicher nicht der einzige Dauerbrillenträger hier bin. Gibt es da Gründe gegen die Ich nicht sehe, oder ist das einfach etwas was die meisten Akus nicht machen?
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Ohrenklempner
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Re: Wie weiter vorgehen?

#45

Beitrag von Ohrenklempner »

Knochenleitungshörgeräte haben den Nachteil einer eher schmalen Frequenzbandbreite. Auf den Datenblättern von Bruckhoff wird eine Bandbreite bis 5 kHz angegeben. Eine reine Schallleitungsschwerhörigkeit stört das nicht, da das Innenohr nur mit physiologischen Normalpegeln gekitzelt werden muss. Mit einer Schallempfindungs-Komponente bis 30 dB kommt auch die Hörbrille klar, aber alles, was darüber hinausgeht, erfordert zu hohe Pegel, die die Hörbrille nicht schafft.

Preislich sind Hörbrillen auch nicht gerade der Kracher. Da ist man in den Sphären einer guten Mittel- bis Oberklassen-Hörgeräteversorgung.

Darum ist ein herkömmliches Luftleitungs-Hörgerät üblicherweise die Versorgung der Wahl.
cleo99
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Re: Wie weiter vorgehen?

#46

Beitrag von cleo99 »

Rein schon vom Praktischen her würde ich Brille und HG niemals kombinieren...was ist, wenn ein Teil davon ausfällt oder repariert werden muss? Oder lassen sich die beiden trennen?
Ansonsten kann ich keine maßgeblichen Vorteile einer Hörbrille erkennen
Ohrenklempner
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Re: Wie weiter vorgehen?

#47

Beitrag von Ohrenklempner »

Trennen kann man die beiden schon. Es kommt auf die Brille an und wie einfach oder kompliziert die Montage des Bügelendes ist. Man kann also Hörgerät und Bügelende bestenfalls umstecken. Den Fall eines Defekts sehe ich eher entspannt. Ein Berufsbrillenträger wird sicher noch eine Zweit-/Reserve-/Ersatz-/Altbrille zur Verfügung haben.
rabenschwinge
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Re: Wie weiter vorgehen?

#48

Beitrag von rabenschwinge »

Grins, mit der man blind wie ein Maulwurf ist..... Meine alte Brille nutze ich als Lesebrille und zum Handarbeiten. Mit ihr in den Alltag würde ich nicht wollen, da wäre ich verraten und verkauft.

Ich trag seit jeher meine Höris mit Otoplastiken. Damit fahre ich sehr gut und auf das auf- und Absetzen der Brille und der Brillentausch ist kein Thema. Das geht ohne das die Höris sich aus dem Ohr bewegen.
Ohrenklempner
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Re: Wie weiter vorgehen?

#49

Beitrag von Ohrenklempner »

Wenn sich die Brillenwerte sehr stark geändert haben, ist's natürlich blöd mit einer alten Brille. Für den Notfall empfiehlt's sich aber, für nen schmalen Taler günstige Gläser mit aktuellen Werten in das alte Gestell einbauen zu lassen.
laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#50

Beitrag von laymer »

So, haabbe jetzt wieder zwei Testgeräte auf den Ohren. die am besten geeignet.
Mittelklasse, etwas 600€ das Stück. Auf meine Nachfrage meinte der Aku, da mein Hauptproblem gutes Verständnis in Großen Gruppen/ Hintergrundlautstärke sei, seien die am besten geeignet. Mitteklkasse sei fürr Große Gruppen, Basisklasse fprr kleine Grruppen und Kaassengeräte im prinzip nur fürs Ferrensehen und Einzelgespräche.

Ich bin da skeptisch, das liest sich hier im Forum auch etwas anders. Ich habe mir auch direkt ein "Musikprogramm" mitgeben lassen, in dem Ich die Geräte nun laufen lasse. Ich würde gern erst einmal versuchen, ohne jegliche Automatik klarzukommen, da mir der Gedanke nicht gefällt, dass ein Gerät entscheidet, was ich höre und was nicht.
Das geht soweit ganz gut, Richtungshören funktioniert auch trotz abgeschalteter Richtmikrofone. Gefühlt sogar besser, wohl da beide Ohren den selben Input bekommen.Ich bin ja immer noch der Ansicht, dass es einfafch nur wieder ordentlich zischende Konsonanten braucht, und mein Gehirn sortiert den Rest wieder für jegliche Situation. Also mal sehen.

Wie beim ersten Mal ist der gefühlte Unterschied recht gering, Ich habe aber den Eindruck daass es leichter ist, Durchsagen in der Bahn oder das gemurmel von Passanten zu verstehen. Ich werde die Geräte jetzt mal in alle möglichen Situationen mitnehmen und schauen was sich tut.

Eine Sache gerade sind realistische Erwartungen - Ich bin miir nicht mehr ganz sicher, wo ein Normalgehör seine Grenzen haat. Dass man z.B. Unterhaltungen im Hallenden Hinterhof versteht, ohne sich darauf zu fokussieren ist auch mit einem unbeschädigten Gehör nicht drin.Ich möchte nun nicht Erwartungen stellen, die das Gesunde Gehör übertreffen würden. Was den Rest anbetrifft, wie erkenne Ich wo die Geräte an ihre Grenzen kommen und wo es eine Frage der Einstellungen ist?

Edit: und ein wenig bleibt doch die Sorge, dass Ich mein "Restgehör" durch stärkere Lautstärkebelastung in Mitleidenschaft ziehe. Ist das bei den bei meiner Hörkuve nötigen verstärkungen denkbar?
0.25khz 0.5khz 1khz 1.5khz 2khz 3khz 4khz 6khz 8khz
Rechts: 20 10 5 0 10 25 40 40 25
Links: 25 15 0 5 15 40 50 55 50
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