Wie weiter vorgehen?

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laymer
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Wie weiter vorgehen?

#1

Beitrag von laymer »

Hallo zusammen,

Ich bin 33 Jahre alt und etwas ratlos.

Letzten Monat bekam Ich während des Muskihörens mit Kopfhörern plötzlich ein Ohrgeräusch, das nicht vollständig wieder verschwand.
In der folgenden Woche begab Ich mich zum Ohrenarzt. Nachdem Ich in der völlig überlaufenen Praxis beiläufig vom Arzt untersucht wurde , scheuchte mich dieser direkt weiter zum Hörtest.
Diesen absolviererte Ich schwitzend vor Angst und mit halbem Kopf überlegend wie Ich das Ding austricksen könnte bzw. ob Ich das tun sollte. Die hälfte vom Hörtest ist ein Blackout, keine Erinnerung mehr.

Jedenfalls musste Ich dann nochmal zum Arzt, der mir auseinandersetzte dass Ich "ein Gehör wie ein 60-Jähriger" hätte und mich dann flugs vor die Tür setzte.

Natürlich bin Ich voller Fragen.
Meine Werte, die Ich mir notiert habe (Hörtest habe Ich gerade nicht hier), sind etwa folgende:

Rechts:
0-1k 0-15 db
2k: 20db
3:30db
4 - 6k 45db
8k 50 db

Links:

0-1k 0-20 db
2k 25db
3k 40db
4k 50db
6k 55db
8k 65db


Auffällig ist, dass stellenweise die Knochenleitung bis zu 10, 20 db höher war als die Schalleitung, aberr nur bei einzelnen Frequenzen.Wobei Ich mir nicht ganz sicher bin , währen des Tests war Ich mehr odere minder in einem psychischen Ausnahmezustand und hatte auch kaum geschlafen, und während Ich definitiv eine auch im Alltag mit viel konzentration merkbare Hörminderung habe würde Ich persönlich auf diese Werte nicht schwören - wobei sich hier vielleicht jemand besser auskennt, inwieweit Tonaudiometrien beinflussbar sind.

Nun habe Ich keine Ahnung, was das bedeutet. Dass mein Hören nicht mehrr so toll ist und Ich mich gelegentlich in lautem Umfeld sehr konzentrieren muss merke Ich durchaus, anderererseits bemerke Ich im normalen Alltaag absolut nichts davon, selbst wenn Ich darauf achte.Online - Hörtests zum Spraachverstehen usw. (ja, Ich weiss) sind absolut unauffällig, auch wenn Ich mein bestes gebe nicht zu "betrügen".

Was heisst das jetzt? Könnte Ich durch ein Hörgerät dazugewinnen? Es ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal eines zu tragen, wenn Ich damit wieder auf 100% Gehör komme, aber so funktioniert das nicht, nicht wahr? Ist mein Gehör überhaupt so hinüber oder ist das noch Normalhörig mit ein paar kleinen Einschränkungen?

Ich kriege für mich gerade nicht ganz klar, wie Ich das einordnen soll. Muss Ich hier irgendwas machen, oder einfach aabhaken und künftig aufm Festivaal Ohrstöpsel tragen?

Ursache ist btw langjähriges, fast ganztägiges extrem lautes Muskihören per Kopfhörer (90db+) sowie Kettenrauchen ( 3+ Schachteln am Tag). Beides abgestellt, daher rechne Ich nicht mit einer Verschlrchterung.
Über Antworten würde Ich mich sehr freuen.

Viele Grüße,
0.25khz 0.5khz 1khz 1.5khz 2khz 3khz 4khz 6khz 8khz
Rechts: 20 10 5 0 10 25 40 40 25
Links: 25 15 0 5 15 40 50 55 50
Ohrenklempner
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Re: Wie weiter vorgehen?

#2

Beitrag von Ohrenklempner »

Hi
ich würde deinen Hörverlust qualitativ als gering- bis mittelgradig einschätzen, links etwas besser als rechts.
Wenn die Messwerte so einigermaßen stimmen, bringt es auf jeden Fall etwas, Hörgeräte zu tragen.
Deine Frage "Wie weiter?" würde ich so beantworten: Such dir mal einen vertrauensvollen Hörgeräteladen und lass dich einmal durchmessen und beraten. Ausprobieren kannst du's ja mal. Ich habe sogar Leute mit leichterem Hörverlust in der Versorgung, also denke ich schon, dass es bei dir Sinn macht.
petrapan2000
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Re: Wie weiter vorgehen?

#3

Beitrag von petrapan2000 »

Ohrenklempner hat geschrieben: 18. Apr 2024, 17:21 links etwas besser als rechts.

🤔 ist es nicht umgekehrt? Oder habe ich es immer noch nicht richtig kapiert? 🤔
Oticon Zirkon 2 RIC beidseitig

----125--250--500--1000--1500--2000--3000--4000--6000--8000
-R- 30----30---35----40-----40-----40-----40-----45----35-----35
-L- 45----50---45----50-----55-----60-----60-----50----55-----40
Ohrenklempner
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Re: Wie weiter vorgehen?

#4

Beitrag von Ohrenklempner »

petrapan2000 hat geschrieben: 18. Apr 2024, 20:13 🤔 ist es nicht umgekehrt? Oder habe ich es immer noch nicht richtig kapiert? 🤔
Ja, hast Recht, sorry. Links und Rechts sind nicht so meins. :lol:
petrapan2000
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Re: Wie weiter vorgehen?

#5

Beitrag von petrapan2000 »

Da geht es mir genauso 😇, schlechte Beifahrerin 😅.
Danke, jetzt bin ich beruhigt! 😇
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Randolf
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Re: Wie weiter vorgehen?

#6

Beitrag von Randolf »

links ist da, wo der Daumen rechts ist!
petrapan2000
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Re: Wie weiter vorgehen?

#7

Beitrag von petrapan2000 »

😃🤓
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laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#8

Beitrag von laymer »

Ohrenklempner hat geschrieben: 18. Apr 2024, 17:21 Hi
ich würde deinen Hörverlust qualitativ als gering- bis mittelgradig einschätzen, links etwas besser als rechts.
Wenn die Messwerte so einigermaßen stimmen, bringt es auf jeden Fall etwas, Hörgeräte zu tragen.
Deine Frage "Wie weiter?" würde ich so beantworten: Such dir mal einen vertrauensvollen Hörgeräteladen und lass dich einmal durchmessen und beraten. Ausprobieren kannst du's ja mal. Ich habe sogar Leute mit leichterem Hörverlust in der Versorgung, also denke ich schon, dass es bei dir Sinn macht.
Hey,

danke dir für die Antwort!
Also es ist so - im Alltagsleben, einschließlich Berufesleben, bin Ich *gefühlt* null eingeschränkt. Interessant wäre ein Hörrgereät für mich daher eventuell für Konzerte, Clubs, oder andere Situationen mit vielen Hintergrundgeräuschen.Ansonsten fahre Ich nach meinem Gefühl mit meinem eigenen Gehör besser , da dort keinerlei (fühlbare) Einschränkungen auftreten ( auch wenn sie sicherlich vorhanden sind)
Inwieiwet wären dort Hörgeräte anzuraten?Wie gesagt, während HGs auch in anderen Situationen bestimmt einen Vorteil brächten, geht es mir vor allem um Situationen in großer Gesellgikeit, nit lauter Musik etc.Dort behelfe Ich mir soweit mt Hörschutz von gutere Qualität.
0.25khz 0.5khz 1khz 1.5khz 2khz 3khz 4khz 6khz 8khz
Rechts: 20 10 5 0 10 25 40 40 25
Links: 25 15 0 5 15 40 50 55 50
Paul.K
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Re: Wie weiter vorgehen?

#9

Beitrag von Paul.K »

Wie ist es mit Gesprächen, mit dem Sprachverstehen?
Verstehst Du alles richtig? Musst Du nachfragen? Strengen Dich längere Gespräche, oder Gespräche in lauter Umgebung an?

Verstehst Du Personen auch ohne Blickkontakt?
R: 125Hz-10, 250Hz-05, 500Hz-15, 750Hz-15, 1kHz-25, 2kHz-50, 3kHz-60, 4kHz-65, 8kHz-65
L: 125Hz-05, 250Hz-00, 500Hz-05, 750Hz-15, 1kHz-20, 2kHz-35, 3kHz-45, 4kHz-55, 8kHz-45
laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#10

Beitrag von laymer »

Paul.K hat geschrieben: 18. Apr 2024, 23:37 Wie ist es mit Gesprächen, mit dem Sprachverstehen?
Verstehst Du alles richtig? Musst Du nachfragen? Strengen Dich längere Gespräche, oder Gespräche in lauter Umgebung an?

Verstehst Du Personen auch ohne Blickkontakt?
Hi Paul,

In nicht allzu lauter Umgebung verstehe Ich alles und muss nicht nachfragen, ansonsten gelegentlich mit seltenen Missverständnissen. Vorr etwa einem Jahr habe Ich noch als Barkeeper in einem lauten Laden gearbeitet, da fiel mir schon auf dass Ich öfters gerade bei Kundinnen mich über den Tresen beugen und um Wiederholung bitten muss muss um richtig zu vererstehen. Gespräche in lauter Umgebung sind etwas anstrtengend, aber nicht in einem Ausmaß das mir stark aufgefallen wäre.Einzelgespräche gehen aber auch hier ganz gut, Ich muss halt näher ran.
Es hält sich alles in einem Rahmen in dem Ich das noch getrost als Quatsch abtun könnte, wäre da neben dem Hörtest nicht noch ein Freund von mir, mit den Ich gerne ausgehe. Der hat einen kleinen Sprachfehler, und da wird beim Ausgehen oder mit lauter Musik im Hintergrund die Kommunikation tatsächlich etwas schwierig. Der hat das schon bemerkt, davon abgesehen ist aber niemandem etwas aufgefallen.Das Problem löst sich ohnehin, wenn Ich mir (linear dämpfende) Ohrstöpsel reintu, was bei mirrr in lautem Umfeld nun sowieso angeraten ist. Dann kann Ihc mich ohne Probleme mitten auf einer Tanzfläche unterhalten.

Ich habs auch mal ausprobiert und nun nach dem Aufstehen in meiner ruhigen Wohnung die Hände hinter die Ohrmuscheln geklemmt. Schon bei dem bisschen Verstärkung bin Ich ganz baff, wie "laut" es hier eigentlich ist. Dass Surren meines Computers allein ist auf einmal wieder im ganzen Raum hörbar. Also, das ist es auch so, aberr weitaus weniger deutlich. Mein "Tinnitus" (ein sehr leises Hintergrundzirpen) verschwindet sofort in diesem stärkeren Hintergrundrauschen. Ich habe auch in der letzten Zeit gedacht, die Nachabrn über mir drüber wären ungewöhnlich laut.Ist Unfug, die leisen aber basslastigen Trittgeräusche werden einfach weniger kontrastiert. Allgemein hab Ich mich seit letztem Jahr aufgeregt, dass es einfach nicht "Still" ist, und über mein Ohrgeräusch nochmal besonders geflucht. Da merke Ich jetzt gerade, dass das daran liegt, dass Ich bereits in einer ungewöhnlichen Stille lebe da mein Gehör nicht mehr alles wahrnimmt was es sollte. Mir kaams schon so vor, als sei mein Ohrgeräusch wie eine Halluzination, was es am Ende irgendwo auch ist, da mein Hirn in diese ungewöhnliche Stille etwas hineinprojeziert.Es ist halt besonders ärgerlich oder eher traurig, da Ich weder eine Krankheit noch ein besonders empfindliches Gehör hab. Ich habs halt einfach ohne Not demoliert, indem Ich absolut alles bei mir zu Hause mit Kopfhörern statt Lautsprechern gemaaacht hab.

Ich weiss, im Verhältnis zu den Einschränkungen, mit denen viele hier leben ist das jammern auf Hohem Niveau, aber traurig bin Ich schon. Bis mitte 20 war Ich noch stolz drauf, die Fledermäuse zirpen zu hören. Eine heftige persönliche Krise mit Ende 20 und fast komplette soziale Isolation bis nach Corona, und Ich habe gar nicht gemerkt wie die Welt um mich herum immer dumpfer wurde.

Bei HGs hab Ich insofern Bedenken, dass Ich sie nicht zwingend brauche oder im Alltagsleben Einschränkungen aausgleichen muss, sondern mehr so aus Prinzip, um daas volle Klangspektrum wiederzuhaben. Dessen Abwesenheit wird mir gerade schmerzlich bewusst. Ich habe hier ein bisschen rumgelesen, und es wirkt aber so, als seien HGs eher dafür da, Sprachverständnis in relativ ruhigen Situationen herzustellen.
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laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#11

Beitrag von laymer »

Paul.K hat geschrieben: 18. Apr 2024, 23:37 Wie ist es mit Gesprächen, mit dem Sprachverstehen?
Verstehst Du alles richtig? Musst Du nachfragen? Strengen Dich längere Gespräche, oder Gespräche in lauter Umgebung an?

Verstehst Du Personen auch ohne Blickkontakt?
Hi Paul,

In nicht allzu lauter Umgebung verstehe Ich alles und muss nicht nachfragen, ansonsten gelegentlich mit seltenen Missverständnissen. Vorr etwa einem Jahr habe Ich noch als Barkeeper in einem lauten Laden gearbeitet, da fiel mir schon auf dass Ich öfters gerade bei Kundinnen mich über den Tresen beugen und um Wiederholung bitten muss muss um richtig zu vererstehen. Gespräche in lauter Umgebung sind etwas anstrtengend, aber nicht in einem Ausmaß das mir stark aufgefallen wäre.Einzelgespräche gehen aber auch hier ganz gut, Ich muss halt näher ran.
Es hält sich alles in einem Rahmen in dem Ich das noch getrost als Quatsch abtun könnte, wäre da neben dem Hörtest nicht noch ein Freund von mir, mit den Ich gerne ausgehe. Der hat einen kleinen Sprachfehler, und da wird beim Ausgehen oder mit lauter Musik im Hintergrund die Kommunikation tatsächlich etwas schwierig. Der hat das schon bemerkt, davon abgesehen ist aber niemandem etwas aufgefallen.Das Problem löst sich ohnehin, wenn Ich mir (linear dämpfende) Ohrstöpsel reintu, was bei mirrr in lautem Umfeld nun sowieso angeraten ist. Dann kann Ihc mich ohne Probleme mitten auf einer Tanzfläche unterhalten.

Ich habs auch mal ausprobiert und nun nach dem Aufstehen in meiner ruhigen Wohnung die Hände hinter die Ohrmuscheln geklemmt. Schon bei dem bisschen Verstärkung bin Ich ganz baff, wie "laut" es hier eigentlich ist. Dass Surren meines Computers allein ist auf einmal wieder im ganzen Raum hörbar. Also, das ist es auch so, aberr weitaus weniger deutlich. Mein "Tinnitus" (ein sehr leises Hintergrundzirpen) verschwindet sofort in diesem stärkeren Hintergrundrauschen. Ich habe auch in der letzten Zeit gedacht, die Nachabrn über mir drüber wären ungewöhnlich laut.Ist Unfug, die leisen aber basslastigen Trittgeräusche werden einfach weniger kontrastiert. Allgemein hab Ich mich seit letztem Jahr aufgeregt, dass es einfach nicht "Still" ist, und über mein Ohrgeräusch nochmal besonders geflucht. Da merke Ich jetzt gerade, dass das daran liegt, dass Ich bereits in einer ungewöhnlichen Stille lebe da mein Gehör nicht mehr alles wahrnimmt was es sollte. Mir kams schon so vor, als sei mein Ohrgeräusch wie eine Halluzination, was es am Ende irgendwo auch ist, da mein Hirn in diese ungewöhnliche Stille etwas hineinprojeziert.Es ist halt besonders ärgerlich oder eher traurig, da Ich weder eine Krankheit noch ein besonders empfindliches Gehör hab. Ich habs halt einfach ohne Not demoliert, indem Ich absolut alles bei mir zu Hause mit Kopfhörern statt Lautsprechern gemacht hab. Ist aaber auch schon sehr lange so, Ich quäl mich auch gerade ein bisschen damit... z.B. höre Ich sehr leise die Vögel durch Fenster Singen, und weiss dass das bis vor einiger Zeit selbst bei geschlossenem Fenster sehr deutlich vernehmbar war. Mach Ich das Fenster auf und leg die Hände hinter die Ohren, hör Ich auf einmal wieder das Hintergrundrauschen meines Hinterhofs, von dem Ich dann auf einmal merke dass es eigentlich da sein sollte. Da nützt es auch nix, mir einzureden der Hörtest sei Mist gewesen.

Ich weiss, im Verhältnis zu den Einschränkungen, mit denen viele hier leben ist das jammern auf Hohem Niveau, aber traurig bin Ich schon. Bis mitte 20 war Ich noch stolz drauf, die Fledermäuse zirpen zu hören. Eine heftige persönliche Krise mit Ende 20 und fast komplette soziale Isolation bis nach Corona, und Ich habe gar nicht gemerkt wie die Welt um mich herum immer dumpfer wurde.

Bei HGs hab Ich insofern Bedenken, dass Ich sie nicht zwingend brauche oder im Alltagsleben Einschränkungen aausgleichen muss, sondern mehr so aus Prinzip, um daas volle Klangspektrum wiederzuhaben. Dessen Abwesenheit wird mir gerade schmerzlich bewusst. Ich habe hier ein bisschen rumgelesen, und es wirkt aber so, als seien HGs eher dafür da, Sprachverständnis in relativ ruhigen Situationen herzustellen. Im Kern schwebt mir da etwas vorr, das eigenltich nur das macht, was passieret wenn Ich meine Hände hinter die Ohren lege. Einfach den Lautstärkeregler am Leben ein, zwei Kerben hochdrehen. Und am liebsten beim Schlafen tragen, damit Ich wieder "richtige" Stille haben kann statt der Abwesenheit von Hintergrundgeräuschen, die eigentlich daa sein sollten. Aber so einfach ist es nicht, ne?

Ich will einfach das Problem lösen und abhaken wie daamals meine (sehr starke) Kurzsichtigkeit. Bisschen drüber jammern, Brille auf und im wesentlichen vergessen dass Ich eigentlich überhaupt nicht richtig gucken kann. Geht das auch mit HGs?

Edit: Für mich waars einfach ein Schock sondergleichen, heraauszufinden dass Ich ein Hörproblem hab - aber andererseits heisst das, daß Ich jetzt auch was dagegen tun und die Sache dann zu den akten legen kann.
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Treehugger
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Re: Wie weiter vorgehen?

#12

Beitrag von Treehugger »

laymer hat geschrieben:Also es ist so - im Alltagsleben, einschließlich Berufesleben, bin Ich *gefühlt* null eingeschränkt. Interessant wäre ein Hörrgereät für mich daher eventuell für Konzerte, Clubs, oder andere Situationen mit vielen Hintergrundgeräuschen.Ansonsten fahre Ich nach meinem Gefühl mit meinem eigenen Gehör besser , da dort keinerlei (fühlbare) Einschränkungen auftreten ( auch wenn sie sicherlich vorhanden sind)
Das ist ein grundsätzlicher Irrtum, von dem viele ausgehen.
Das Funktioniert leider so nicht wie mit der Brille:
Brille aus = Scharf
Brille ab = unscharf

Viele denken:
HG an = Alles Hören
HG ab = Weniger hören aber nicht gut
dem ist eben leider nicht so.

Eher HG an = Das Gehirn muss lernen mit den Informationen umzugehen und nicht wichtig Geräusche auszublenden.
Das ist aber ein Prozess der dauert, und wenn man sich dran gewöhnt hat ist es fast andersrum.

Wenn ich morgens ohne HG vor die Türe gehe, habe ich fast das Gefühl da gibt es gar keine Geräusche.
Stimmt aber nicht, mein Gehirn blendet die nur zusätzlich runter, weil sonst sind sie mit HG zu laut,
weil überhaupt nicht wichtig.
Ohrenklempner
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Re: Wie weiter vorgehen?

#13

Beitrag von Ohrenklempner »

Da gebe ich Treehugger völlig Recht. Hörgeräte sind nichts zum gelegentlich mal tragen, sondern werden von morgens bis abends täglich getragen. Die "Sonntags-Hörgeräteträger" sind leider die, die am wenigsten mit ihren Geräten zurecht kommen.
Man hat verständlicherweise die Erwartung, dass man sich Hörgeräte anpassen lässt, diese aufsetzt und wieder alles ganz normal hört. Dem ist aber nicht so.
all_ears
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Re: Wie weiter vorgehen?

#14

Beitrag von all_ears »

laymer hat geschrieben: 19. Apr 2024, 05:31
Bei HGs hab Ich insofern Bedenken, dass Ich sie nicht zwingend brauche oder im Alltagsleben Einschränkungen aausgleichen muss, sondern mehr so aus Prinzip, um daas volle Klangspektrum wiederzuhaben. Dessen Abwesenheit wird mir gerade schmerzlich bewusst.
Hallo,
ich bin auch noch ganz neuer Hörgeräte-Träger (und noch in der Testphase), aber was ich ganz sicher schon sagen kann: Ich möchte sie nicht mehr hergeben! Wie wahrscheinlich sehr viele hier habe ich auch sehr lange gebraucht, mich mit dem Gedanken abzufinden und fand mich gar nicht "soooo eingeschränkt". Meine Empfehlung wäre: Teste es doch einfach mal aus :) Niemand kann dich zwingen ein Hörgerät zu tragen, aber wenn du's nicht probierst, weißt du nicht, wieviel es dir vielleicht bringt. Du schreibst ja schon selbst, dass du das "volle Klangspektrum schmerzlich vermisst". Ein Hörgerät dreht dir halt nicht einfach nur den Pegel lauter, sondern wird genau auf die dir fehlenden Frequenzen angepasst. Dein Hörverlust ist ja auch nicht linear einfach nur leiser.

Und ich bin auch Brillenträger und kann sagen: Ne Brille zu kaufen ist sehr viel einfacher :lol: Ein Hörgerät anzupassen ist ein ziemlich langwieriger Prozess, wie ich gerade selbst merke, aber es lohnt sich, wenn man durchhält.

PS: Da du dich bei dem HNO offensichtlich nicht wohl gefühlt hast, lass doch einfach nochmal einen Hörtest bei einem Akustiker machen. Und/oder such dir einen anderen HNO. Sowas geht ja echt auch gar nicht.
Zuletzt geändert von all_ears am 19. Apr 2024, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.
mein Audiogramm vom HNO
dB 125-250-500-750-1k--1,5k--2k--3k--4k--6k--8k
R: 10 - 20 - 30 - 55 - 60 - 60 - 60 - 50 - 45 - 50 - 40
L: 05 - 25 - 40 - 50 - 50 - 50 - 50 - 45 - 45 - 50 - 65
all_ears
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Re: Wie weiter vorgehen?

#15

Beitrag von all_ears »

Ohrenklempner hat geschrieben: 19. Apr 2024, 10:32 Man hat verständlicherweise die Erwartung, dass man sich Hörgeräte anpassen lässt, diese aufsetzt und wieder alles ganz normal hört. Dem ist aber nicht so.
Mein Akustiker hat das gestern ganz drastisch mit einer Beinprothese verglichen: Mit der kann man auch wieder gut laufen, aber eben nicht mehr so vorher. Und die Hörgeräte-Werbung vermittelt da auch ein sehr "verklärtes" Bild. Es ist nicht einfach und wahrscheinlich wird es nie wieder genau wie vorher, aber es wird auf jeden Fall gut, wenn man sich darauf einlässt.
mein Audiogramm vom HNO
dB 125-250-500-750-1k--1,5k--2k--3k--4k--6k--8k
R: 10 - 20 - 30 - 55 - 60 - 60 - 60 - 50 - 45 - 50 - 40
L: 05 - 25 - 40 - 50 - 50 - 50 - 50 - 45 - 45 - 50 - 65
petrapan2000
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Re: Wie weiter vorgehen?

#16

Beitrag von petrapan2000 »

Ja, es ist wirklich komplizierter als eine gut angepasste Brille zu tragen.
Und manche Hörsituationen widersprechen sich…. Hörverstehen in ruhigen Situationen ist noch das einfachste. Will man in lauten Situationen gut verstehen, muss man oft auch eher (zumindest bis das Gehirn besser ausblendet) unangenehme Geräusche ertragen.

Als Kunstlehrerin waren für mich die großen Klassen (30 S.) die Herausforderung. Kunst und Sportunterricht muss man in akustisch schlecht gebauten Räumen zeitweilig schon als Lärmarbeitsplatz bezeichnen (wie Musikbars, Diskos, laute Konzerte auch). Da nutzte keine Lärmampel, keine Dezibel Anzeige, für die eigene Hörgefährdung haben die „Jungen“ noch kein Bewusstsein 😇
Dann habe ich den Schülern angekündigt, dass ich jetzt mein Antilärmprogramm einschalte, sie aber dann sprachlich nicht mehr so gut verstehe, aber besserer Laune bin, das fanden sie o.k. 😃

Im Blechblasinstrumentekonzert stelle ich meine HGs vier Stufen runter, dann passt die Musik für mich. (Im Chor ein bis zwei Stufen). Danach muss sie wieder hoch, damit das Sprachverstehen wieder funktioniert 😇
Oticon Zirkon 2 RIC beidseitig

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laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#17

Beitrag von laymer »

Danke für eure Anwtorten erst einmal. :)

Ich bin gerade aufm Sprung, nun zun Hörakustikerr zu fahren.
Da wäre dann auch die Frage zu klären, ob ich mit meinen Werten überhaupt eine Hörgerräteverordnung bekomme, das komplett selbst bezahlen wirrd leider nichts.

Eine Sache verstehe Ich aber nicht ganz: Was ist da mit diesen Störgeräuschen/lauten Geräuschen gemeint? Sind das Geräusche, an die sich das Hirn erst einmal wieder gewöhnen muss? Oder ist das etwas HG-spezifisches?
Verstehen in ruhiger Umgebung stellt ja bereitzs jetz kein Problem dar, Ich muss mich dafür aauc nicht anstrengen, RÜckfragen oder ähnliches. Wnen HGs aausgerechnet für laute Situationen schlecht geeignet sind, beisst sich da die Katze ein wenig in den Schwanz...
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Re: Wie weiter vorgehen?

#18

Beitrag von all_ears »

Nach meinem Verständnis ist ein Störgeräusch ein Geräusch, das zwar da ist, aber das du in dem Moment nicht hören willst bzw. nicht bewusst hören willst. Also z.B. der "Klangteppich" in einem Restaurant oder an einer Straße. Als Normalhörender blendet dein Gehirn das automatisch aus und konzentriert sich auf das Geräusch, das in dem Moment für dich wichtig ist. Wenn man schon länger "hörentwöhnt" ist, prasseln diese Geräusche erstmal wieder ungefiltert auf einen ein, landen im Gehirn und das muss wieder lernen damit umzugehen. Ist am Anfang mit Hörgerät anstrengend, weil alles irgendwie laut ist, wird aber recht zügig besser. Es gibt auch Hörgeräte (oder eingestellte Programme), die dir das automatisch wegfiltern können. Musst du alles ausprobieren.
Klassisches Beispiel aus meiner ersten Testwoche: Ich geh mit einer Freundin erzählend an der Straße lang. Kommt ein Traktor und ein LKW vorbei und ich hab das Gefühl, die fahren direkt durch meine Ohren/Hörgeräte durch. Ich sag zu ihr: "boah ist das laut" und sie so: "stimmt, jetzt wo du es sagst". Hat sie also ausgeblendet. Und das lernt man dann wieder mit der Zeit.
Viel Erfolg beim Akustiker!
mein Audiogramm vom HNO
dB 125-250-500-750-1k--1,5k--2k--3k--4k--6k--8k
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Re: Wie weiter vorgehen?

#19

Beitrag von Ohrenklempner »

laymer hat geschrieben: 19. Apr 2024, 12:14 Da wäre dann auch die Frage zu klären, ob ich mit meinen Werten überhaupt eine Hörgerräteverordnung bekomme, das komplett selbst bezahlen wirrd leider nichts.
45/50 dB Hörverlust bei 4 kHz ist schon einmal ein ausreichendes Kriterium bei dir, damit die KK ihren Beitrag zahlt.

Es gibt zwei Voraussetzungen, die jeweils pro Ohr gelten müssen:
1. Der Tonhörverlust muss in mindestens einer der Frequenzen 500/1k/2k/4k mindestens 30 dB betragen (check!)
2. Die Verstehquote für einsilbige Wörter bei 65 dB(I) darf maximal 80% sein.

Wenn du beim Akustiker bist, wird das auf jeden Fall gemessen.
laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#20

Beitrag von laymer »

Ohrenklempner hat geschrieben: 19. Apr 2024, 13:52
laymer hat geschrieben: 19. Apr 2024, 12:14 Da wäre dann auch die Frage zu klären, ob ich mit meinen Werten überhaupt eine Hörgerräteverordnung bekomme, das komplett selbst bezahlen wirrd leider nichts.
45/50 dB Hörverlust bei 4 kHz ist schon einmal ein ausreichendes Kriterium bei dir, damit die KK ihren Beitrag zahlt.

Es gibt zwei Voraussetzungen, die jeweils pro Ohr gelten müssen:
1. Der Tonhörverlust muss in mindestens einer der Frequenzen 500/1k/2k/4k mindestens 30 dB betragen (check!)
2. Die Verstehquote für einsilbige Wörter bei 65 dB(I) darf maximal 80% sein.

Wenn du beim Akustiker bist, wird das auf jeden Fall gemessen.
Nach dem Besuch beim Hörakustiker sieht das glücklicherweise nicht mehr so aus :D

Mal in Ruhe ,in angenehmer Atmosphäre und ohne offene Tür zum Eingangsberreich einen vernünftigen Hörtest gemacht. Der (eigenständige) Akustiker war super nett, hat sich viel Zeit genommen und auch einfach mal in Ruhe mit mir darüber geredet.
Auf dem rechten Ohr liegt derer Größte Verlust bei 40db bei 4k, aaufe dem Linken dort bei 50db. Die Hörkurve geht nach hinten außerdem wieder nach oben, also eher die typische Kerbe und kein Steilabfall.
Sprachverstehen ist bei 90/85%, also unkritisch. Tonhörverlust erfüllt also geraaaade mal so die Vorraussetzungen, Sprachaudiogramm nicht.Müsste Ich mit dem Arzt reden , dass er mir das trotzdem ausstellt. Schwierig, da Ich auch keien Einschränkungen im Alltag habe mit denen Ich das begründen könnte.

Ich habe aber trotzdem jetzte erst einmal Testgerräte auf den Ohren. :P
War mir wichtig, allein um mal hinzuhorchen was Ich denn nun alles wirklich verpasse. Stellt sich raus, nicht besonder viel. Es war weder ein Erweckungserlebnis,noch enttäuschend. Alles klingt etwas schärfer, runder. Der blecherne Klang hat sich gefühlt auf dem Weg von Hörakustier zu mir schon weitesgehend gegeben.
Störgeräusche habe Ich keine - Ich höre dieselben Geräusche wie voher, es klingt nur runder und ist in Teilweise lauter zu vernehmen.
Es ist tatsächlich so,dass Ich die HGs einstecke und wieder (fast) normal höre, es fühlt sich recht natürlich an, abgesehen davon, dass Sprache als einziges noch etwas diesen blecherenen Oberton hat. Trage die Dinger aber jetzt grade mal ungefähr 90 minuten.

So oder so hat sich das massiv gelohnt, erstens für einen vernünftigen Hörtest und eine freundliche Einordnung, zweitens für den direkten Abgleich was Ich da eigentlich verloren habe mittels HGs (nicht viel). Ein wenig skeptisch macht mich, dass sich alles erst einmal extra dumpf anhören wird, wenn Ich mich an die Dingerr gewöhne und mich dann doch gegen sie entscheide. Allerdings ist der Unterschied von kein HG zu HG selbst jetzt schon kaum zu bemerken, sollte also in die andere Richtung auch zügig gehen.
Hauptpunkt für die weitere Entscheidung bezüglich HGs wären tatsächlich die Kosten. Waas Ich da grad auf den Ohren habe sind Mittelklassegeräte für ca. 600€ Zuzahlung pro Stück, etwas teuer nur um meine Tastatur ein bisschen besser klackern zu hören. Ich werde da mal verschiedene Modelle durchprobieren und gucken, welches mir was bringt. Bin soweit mit den Geräten jetzt schon zufrieden, könnte aber wie gesagt auch ohne sie leben.
Egal wies ausgeht, sollte Ich in der Zukunft mal wirklich auf HGs angewiesen sein , habe Ich schon mal gemerkt dass das kein Ding ist.
Danke für den Tipp, war eine super Idee!


Edit: Noch was - der Schock über mein erstes Audiogramm hat mich von drei bis vier Schachteln am Tag wieder zum Nichtraucher gemacht, der Ich zwei Monate später nun immer noch bin. Vielleicht wars das sogar wert.
Zuletzt geändert von laymer am 19. Apr 2024, 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Ohrenklempner
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Re: Wie weiter vorgehen?

#21

Beitrag von Ohrenklempner »

Dann bist du womöglich noch nicht ganz soweit. :D
Falls du nach dem Zurückgeben der Geräte trotzdem was vermissen solltest, kannst du dir notfalls auch privat ein paar einfache Geräte holen. Da muss man aber Kosten und Nutzen gut gegeneinander abwägen.
Mit dem einfachen Ausstellen einer Verordnung wird es für eine Kostenübernahme nicht getan sein. Die Messwerte (vom Arzt) müssen schon im Indikationsbereich sein.
laymer
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Re: Wie weiter vorgehen?

#22

Beitrag von laymer »

Ohrenklempner hat geschrieben: 19. Apr 2024, 16:58 Dann bist du womöglich noch nicht ganz soweit. :D
Falls du nach dem Zurückgeben der Geräte trotzdem was vermissen solltest, kannst du dir notfalls auch privat ein paar einfache Geräte holen. Da muss man aber Kosten und Nutzen gut gegeneinander abwägen.
Mit dem einfachen Ausstellen einer Verordnung wird es für eine Kostenübernahme nicht getan sein. Die Messwerte (vom Arzt) müssen schon im Indikationsbereich sein.
Das "noch" macht mir ein wenig Angst , nichts für ungut. :mrgreen:
Weniger aus Angst vor HGs, mehr daraus dass Ich , sagen wir mal, eine deftige Lektion zum Wert des natürlichen Gehörs erhalten habe und ziemlich dankbar bin, dass der größte Teil sich noch im "Originalzustand" befindet.
Ich hab mein Gehör echt brutal misshandelt ums an den Punkt zu bringen: 10 +Jahre Zocken, Musik, Filme schauen jeden Taag über maximal aufgedrehte Kopfhörer, dazu Metalfestivals, Technoclubs, Barkeeper in Clubs gewesen, Kette geraucht ( und Ich meine Kette!)... usw. usf. Da bin Ihc mit der Delle iun der Hörkurve eigenltich noch glipmflich dadavongkeommen

Und wenn Ich uuunbedingt ein HG mit Kostenübernahme will, kann man ja rein theoretisch bei der Sprachauiometrie an ein , zwei Stellen nicht allzu genau hinhören... :69:
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Re: Wie weiter vorgehen?

#23

Beitrag von laymer »

Ich habe die HGs erst einmal beiseite gelegt - vielleicht ist das quatsch, aber wenn HGs den Schaall von AAußen verstärken, schädigen sie dann nicht mein Gehör?

Wenn ein Geräusch von 50db auf 4k von Außen ans Hörgerät dringt, müsste es ja insgesamt 100db durrch meinen Gehörgang fetzen, um die entsprechende Wahrnehmung zu erzielen. Wennd as tatsächlich so ist, ist die relativ marginale Vererbesserung durch HGs das auf keinen Fall wert. Ist da was dran, oder denke Ich Unfug?
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Re: Wie weiter vorgehen?

#24

Beitrag von petrapan2000 »

Eigentlich funktionieren HGs (wenn ich das richtig verstehe), so, dass die verlustig gegangenen Frequenzen ausgeglichen werden. Und die Lautstärke sollte geblockt werden, sobald sie die Unbehaglichkeitsgrenze erreicht….
Das steht und fällt natürlich mit der Professionalität der Einstellungen der HGs…
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Re: Wie weiter vorgehen?

#25

Beitrag von petrapan2000 »

Eigentlich funktionieren HGs (wenn ich das richtig verstehe), so, dass die verlustig gegangenen Frequenzen ausgeglichen werden. Und die Lautstärke sollte geblockt werden, sobald sie die Unbehaglichkeitsgrenze erreicht….
Das steht und fällt natürlich mit der Professionalität der Einstellungen der HGs…
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